Was macht ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie?

Arzt mit Patient

Plastische Chirurgen führen operative Eingriffe durch, um das äußere Erscheinungsbild eines Patienten zu verbessern. Das Wort plastisch stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet wörtlich übersetzt "durch kneten". Gemeint war damit in altertümlicher Zeit die Bildhauerei bzw. die bildende Kunst eines Tonmodells.

Die Ästhetische oder Plastische Chirurgie wird umgangssprachlich auch Schönheitschirurgie genannt und befasst sich stets mit Veränderungen oder Optimierungen des Aussehens oder des äußeren Erscheinungsbildes eines Menschen in all ihren verschiedenen Facetten.

Jeder Mensch möchte schön sein, das ist auch ganz normal. Doch trotz Sport, gesunder Ernährung oder spezifischen kosmetischen Anwendungen es ist natürlich nicht möglich, sämtliche Körperpartien so zu verändern oder zu modellieren, dass ein Mensch damit dauerhaft zufrieden sein könnte.

Selbstverständlich kümmern sich Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie auch um Patienten, welche an einer angeborenen oder erworbenen Erkrankung leiden und dann mithilfe der Ästhetischen Chirurgie Abhilfe geschaffen werden kann.

Typische operative Eingriffe im Bereich der Plastischen Chirurgie wären beispielsweise Brustverkleinerung, Brustvergrößerung, Bruststraffung, Fettabsaugung oder die Behebung einer Gynäkomastie, also einer unnatürlichen Ausprägung weiblicher Brustformen bei Männern.

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Wer darf sich Facharzt für Plastische und Ästhetisch Chirurgie nennen?

Plastische Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie wird zwar von vielen Ärzten angeboten, doch nicht alle haben die gleiche Qualifikation. Bereits seit dem Jahre 2005 handelt es sich beim Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie um einen anerkannten Titel. Wird also die Bezeichnung Facharzt verwendet, so kann der Patient davon ausgehen, dass eine mindestens sechsjährige Ausbildung erfolgt ist.

Der ursprüngliche Facharzttitel Plastischer Chirurg wurde ergänzt um die Bezeichnung Ästhetischer Chirurg. Nach Beendigung des humanmedizinischen Studiums und der Erteilung der Approbation erfolgt zunächst im Fachbereich Chirurgie eine Basis Weiterbildung von zweijähriger Dauer. Danach erfolgt eine vierjährige Spezialausbildung auf den Fachgebieten der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie, bevor der Facharzttitel seitens der Ärztekammer verliehen werden kann.

Ein entsprechender Facharzt hat also gegen Ende seiner Ausbildungszeit bereits mehr als 600 unterschiedliche operative Eingriffe unter Beaufsichtigung eines erfahrenen Facharztes durchgeführt.

Die Bezeichnung Schönheitschirurg ist hingegen nicht geschützt und sagt auch nichts aus über die jeweilige Qualifikation eines Arztes. Die Bezeichnung Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist allerdings ein vertrauenswürdiges und staatlich geprüftes Qualitätsmerkmal.

Wie finde ich den richtigen Chirurgen?

Ein seriöser kosmetischer Chirurg wird auf Nachfrage eines Patienten in der Regel sehr gerne Auskunft über seine Qualifikationen und Befähigungsnachweise erteilen. Wer Freunde, Bekannte oder Verwandte hat, welche bereits positive Erfahrungen mit kosmetischer Chirurgie gemacht haben, kann in der Regel auch deren Empfehlungen vertrauen.

Wenn ein individueller schönheitschirurgischer Eingriff geplant wird, ist es auch ratsam, sich an die entsprechenden Fachgesellschaften zu wenden, um so eine gute und seriöse Empfehlung zu bekommen.

Die Deutsche Gesellschaft für Plastische Chirurgie stellt beispielsweise auf Anfrage gerne eine Liste ihrer Mitglieder zur Verfügung, damit Patienten zunächst einen Beratungstermin bei einem Facharzt für Ästhetische Chirurgie vereinbaren können. Auch der Hausarzt ist in der Regel ein zuverlässiger Ansprechpartner, wenn es darum geht, einen Kontakt zu einem geeigneten Facharzt für Plastische Chirurgie herzustellen.

Welche Behandlungen umfasst die Plastische und Ästhetische Chirurgie?

Brust (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, Bruststraffung)

Die Brustvergrößerung verhilft zu einer schön geformten Brust als äußeres Zeichen der Schönheit und Weiblichkeit in passender und optimaler Größe. Ist die Brustdrüse zu schwer oder zu groß, so ist dies nicht nur ein ästhetisches, sondern oftmals auch ein gesundheitliches Problem, beispielsweise durch anhaltende Rückenschmerzen oder immer wiederkehrende Infektionen der Unterbrustfalten.

In diesen und anderen Fällen schafft die Brustverkleinerung langfristig Abhilfe. Auch die sogenannte Bruststraffung ist ein häufiger Eingriff und zielt darauf ab, hängende oder schlaffe Brüste effizient und durch ein hervorragendes OP Ergebnis zu beseitigen.

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Intimbereich (Schamlippenverkleinerung, Penisvergrößerung)

Auch im weiblichen oder männlichen Intimbereich kann es viele Gründe geben, welche einen planbaren ästhetischen operativen Eingriff rechtfertigen können. Bei der Schamlippenverkleinerung werden die als ästhetisch nicht ansprechend empfundenen zu großen inneren Schamlippen operativ so verkleinert, sodass diese nicht mehr unter den äußeren Schamlippen herausragen.

Und wer als Mann mit Penislänge oder Penisdicke unzufrieden ist, sollte die Möglichkeit einer ästhetischen Penisvergrößerung durchaus in Betracht ziehen. Diese spezielle männliche Intimchirurgie erbringt erstaunliche, gewünschte Resultate und sorgt somit für eine ganz neu empfundene Männlichkeit.

Gesicht (Lidstraffung, Ohrenkorrektur, Nasenkorrektur)

In der ästhetischen Gesichtschirurgie ist die Lidstraffung ein häufig nachgefragter Eingriff. Überschüssiges Haut- und Fettgewebe, welches Ursache eines traurigen oder müden Gesichtsausdrucks sein kann, wird bei der Lidstraffung sanft, sicher und dauerhaft entfernt.

Segelohren können psychisch sehr belastend sein, die operative Lösung ist eine Ohrenkorrektur, um die Entwicklung des Ohr Knorpels abzuwarten, sollte der Eingriff jedoch nicht vor dem 6. Lebensjahr erfolgen. Eine professionelle, ästhetische und funktionelle Nasenkorrektur verleiht ganz neues Selbstbewusstsein mit der schönsten Nase.

Körper (Fettabsaugung, Bauchdeckenstraffung, Straffung von Oberarmen und Oberschenkeln)

Mit der Fettabsaugung können unerwünschte Fettdepots an unterschiedlichsten Stellen am Körper einfach abgesaugt werden. Die Gründe zur operativen Entfernung der hartnäckigen Fettpolster sind vielfältig und auch mit viel Bewegung oder strengen Diäten lassen sich die Fettpolster oftmals leider nicht beeinflussen. Bei der Bauchdeckenstraffung werden Hauterschlaffungen oder eine Fettschürze beseitigt, welche sich häufig ebenfalls auch durch intensive sportliche Intensität nicht beseitigen lassen.

Typische Indikationen für eine Bauchdeckenstraffung sind beispielsweise starker Gewichtsverlust, Zustand nach Schwangerschaft oder die Beeinträchtigung der Hautelastizität durch zunehmendes Alter. Die Straffung von Oberarmen und Oberschenkeln ist dann angezeigt, wenn erschlaffte Haut und überschüssiges Gewebe optimal gestrafft und reduziert werden können.So können sich Patienten wieder langfristig über formschöne Oberarme und Oberschenkel freuen.

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