Hilfe - Ich finde meine Brust hässlich!

Wahrscheinlich sind weit mehr Frauen mit ihren Brüsten nicht zufrieden als man denkt. Kein Wunder, dass Brustoperationen in der Schönheitschirurgie zu den beliebtesten Eingriffen zählen. Durch die Medien werden wir häufig mit Schönheitsidealen konfrontiert, die wir meist nicht erfüllen können.

Bei Frauen steht dabei die Brust meist im Mittelpunkt: Der perfekte Busen muss prall und wohlgeformt sein. Nicht zu klein, aber auch nicht zu groß darf er sein. Und wehe die Schwerkraft macht sich bemerkbar und die Brust ist nicht mehr so straff wie sie einmal war. Aber wer kann diesen Idealvorstellungen denn schon gerecht werden? 

Trotzdem fühlen sich viele Frauen unter Druck gesetzt. Sie haben das Gefühl den Ansprüchen der Gesellschaft nicht gerecht zu werden und fühlen sich in ihrem Körper nicht wohl. Manche haben Angst vor Zurückweisung, andere leiden sogar unter Komplexen und versuchen ihre Brüste zu verstecken. Das führt im schlimmsten Fall zu extremen Einschränkungen im Alltag und belastet jede Beziehung.

Oft ist der einzige Ausweg eine Brust-OP, die den betroffenen Frauen wieder zu mehr Selbstbewusstsein und einem besseren Lebensgefühl verhilft. Je nach Problemlage kommen eine Brustvergrößerung mit Implantat oder Eigenfett, eine Bruststraffung oder eine Brustverkleinerung in Frage. Wir erklären in diesem Artikel die einzelnen Operationsarten und welche Ergebnisse damit erzielt werden können.

Erfahren Sie mehr zum Thema Brust-OP!

Brustvergrößerung mit Implantat

Die Brustvergrößerung mit Implantat ist die wohl beliebteste Form der ästhetisch chirurgischen Brustvergrößerung. Sie ist eine geeignete Methode für Frauen, die sich eine größere bzw. prallere Brust wünschen. Ein kleiner Busen kann nämlich häufig dazu führen, dass sich die betroffene Frau nicht weiblich genug fühlen und sich nach weicheren, formschönen Rundungen sehnen.

Ablauf einer Brustvergrößerung mit Implantat

Die Brustvergrößerung mit Implantat ist ein relativ überschaubarer Eingriff, der schnell Abhilfe verschafft. Dabei werden die Silikonimplantate im Rahmen eines operativen Eingriffs entweder vor oder hinter den Brustmuskel gesetzt, was von der aktuellen Brustgröße, der Beschaffenheit von Haut und Gewebe und der gewünschten Endgröße abhängt. Die Operation dauert ca. 1-1,5 Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt.

Die Schnittführung kann entweder an der Unterbrustfalte, im Bereich des Brustwarzenhofes oder durch einen Schnitt in der Achsel erfolgen. Dabei ist der Schnitt an der Unterbrustfalte ein sehr sicherer und einfacher Zugangsweg. Außerdem ist das Infektionsrisiko gering.

Bei der Schnittführung im Bereich des Warzenhofes kann zusätzlich die Position der Brustwarze korrigiert werden. Diese Methode ist eher für kleiner Implantate geeignet, weil die Schnittlänge begrenzt ist. Außerdem ist das Infektionsrisiko durch den Zugang durch das Brustdrüsengwebe und die Milchgänge höher.

Die Methode, bei der ein Schnitt unter der Achsel erfolgt, wird oft als “narbeinfreie” Brustvergrößerung bezeichnet. Beim Heben der Arme sind die Narben aber speziell beim Tragen von sommerlicher Kleidung trotzdem sichtbar. Außerdem ist es oft nötig die Unterbrustfalte nach unten zu versetzen, was beim Zugang im Bereich der Achseln nicht möglich ist. Die Folge ist, dass die Implantate oft zu hoch platziert werden und somit ein unnatürliches Ergebnis.

Das Ergebnis einer Brustvergrößerung mit Implantat

Mit Hilfe einer 3D-Simulation können die Ergebnisse einer Brustvergrößerung schon im Vorhinein relativ genau simuliert werden. Bei einem Vorgespräch wird der plastische Chirurg die Brust untersuchen, um die Größe, Form und Relation zu Ihrer Körperstatur zu analysieren. Die Implantate sollten dabei zum Gewebe und zum Gesamtbild der Brust sowie zur Körperstatur passen.

Bei den Implantaten wird zwischen runden und tropfenförmigen Implantaten unterschieden. Das bedeutet aber nicht, dass runde Implantate unnatürlicher aussehen als tropfenförmige. Mit den Implantaten der neuesten Generation wird ein grundsätzlich sehr natürliches Ergebnis erzielt, egal welche Form die Implantate haben. Die Brust fühlt sich nach der Operation weich und natürlich an.

Mit runden Implantaten kann insbesondere eine Aufpolsterung bei einem leeren Dekolleté erreicht werden. Die Implantate füllen aber alle Brustareale gleichmäßig aus.

Tropfenförmige Implantate hingegen sorgen aufgrund ihrer Form für mehr Volumen im unteren Brustbereich.

 

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett dient im Gegensatz zur Brustvergrößerung mit Implantat nur zu einer moderaten Vergrößerung der Brust. Mit Hilfe von Eigenfett kann eine Vergrößerung bis zu einer Körbchengröße erreicht werden.

Diese Methode ist besonders für Frauen geeignet die den Einsatz von Fremdkörpern in ihrer Brust scheuen. Für Brustvergrößerung mit Eigenfett wird zunächst Körperfett an Bauch, Flanken, Oberschenkeln oder Hüften entnommen. Die Voraussetzung dafür ist, dass an diesen Stellen genügend körpereigene Fettpolster vorhanden sind. Das Fettgewebe wird dann mittels Lipofilling in die Brust eingesetzt.

Ablauf einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Der ganze Eingriff dauert 1,5 bis 3 Stunden und erfolgt unter Vollnarkose. Dabei wird zuerst das Fettgewebe an den genannten Stellen entnommen. Durch die Fettabsaugung wird das überschüssige Fettgewebe entnommen und mögliche Problemzonen können gleich wieder ansprechend modelliert werden.

Danach wird das Fettgewebe speziell aufbereitet und mit Hilfe von speziellen Kanülen über sehr kleine Hautschnitte in die Brust eingespritzt. Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass kaum sichtbare Narben entstehen.

Das Ergebnis einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Je nach den individuellen Voraussetzungen liegt die Einheilungsrate der implantierten Fettzellen bei 50-70%. Das endgültige Ergebnis ist dann nach 3-6 Monaten zu sehen.

Das Ergebnis ist ein sehr natürliches, da keine Fremdkörper, also Implantate, in die Brust eingebracht werden.

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Brustverkleinerung

Häufig kommt es vor, dass Frauen an ihrer zu großen Brust leiden. Ein großer Busen führt zu Einschränkungen im Alltag, vor allem beim Sport. Aber auch das Finden der richtigen Kleidung oder das Gefühl ständig angestarrt zu werden belastet Frauen mit einer großen Brust. Dazu kommen oft noch Schmerzen aufgrund des Gewichtes der Brust im Kopf-, Nacken und Schulterbereich.

In diesem Fall eine Brustverkleinerung zu mehr Lebensqualität verhelfen.

Bei der operativen Brustverkleinerung wird die Größe und das Gewicht der Brust reduziert. Ziel ist es einen natürlichen Busen, der zum restlichen Körper der Frau passt, zu formen. Die Brustverkleinerung soll Beschwerden lindern und wieder einen aktiven und Lebensstil ohne Schmerzen ermöglichen.

Um ein optimales Ergebnis zu erreichen wird eine Brustverkleinerung oft auch mit einer Straffung der Brust kombiniert.

Ablauf einer Brustverkleinerung

Die Operation zur Brustverkleinerung dauert zwischen 2,5 und 3,5 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Dabei gibt es verschiedene Operationstechniken. Welche angewandt wird muss im Rahmen einer Voruntersuchung geklärt werden und hängt von den individuellen Voraussetzungen der Brust ab.

In der Regel erfolgt die Schnittführung rund um den Warzenhof und von dort aus zur unteren Brustfalte. Bei besonders großen oder stark erschlafften Brüsten wird zusätzlich ein Schnitt entlang der Brustfalte gesetzt. Dann wird das überschüssige Gewebe entfernt.

Damit die Brust gleichzeitig gestrafft werden kann, wird die Brustwarze weiter nach oben versetzt. Diese wird aber nicht vom Brustgewebe abgelöst, um die Stillfähigkeit und Sensibilität zu erhalten.

Das Ergebnis

Bei einer Brustverkleinerung kann die Brust ganz nach den Wünschen und Vorstellungen der betroffenen Frau modelliert werden.

Ziel sollte es sein, die Brust so zu formen, dass sie zum Körper passt und das Gewicht so zu reduzieren, dass die Brust keine Schmerzen oder Einschränkungen im Alltag mehr verursacht.

 

Was eine Brust-OP bewirken kann

Eine Brustoperation kann in vielen Fällen dazu führen, dass sich Frauen wieder wohler in ihrem Körper fühlen. Sowohl Frauen die unter zu kleinen Brüsten, als auch Frauen die unter ihrem großen Busen leiden, kann durch eine Brust-OP geholfen werden. Durch die Neuformung der Brust wird den betroffenen Frauen der psychische Leidensdruck genommen.

Die Brustoperation kann also nicht nur zum Wunschbusen verhelfen. Für Frauen, die besonders unter dem Aussehen ihrer Brüste leiden, kann eine Brust-OP außerdem ein unbeschwertes Leben ohne Einschränkungen bedeuten und.