Brust­fehlbildungen

Brustfehlbildungen sind Deformationen der weiblichen Brust. Es gibt unterschiedlich starke Ausprägungen von Fehlbildungen der Brüste. Die meisten Brustdeformitäten sind genetische Anlagestörungen und entstehen bereits im Mutterleib. In der Pubertät kann es zudem zu Fehlentwicklungen des Busens kommen.

Die Brustform wird häufig einfach hingenommen. Nicht wenige Frauen aller Altersstufen leiden unter Brustdeformitäten. Die Plastische und Ästhetische Chirurgie bietet hier Lösungsmöglichkeiten an, damit keine Frau unter ihrer Brustform leiden muss.

Eine Fehlbildung der Brust kann das Selbstbewusstsein von betroffenen Frauen nachhaltig beeinträchtigen. Vor allem stark ausgeprägte Deformierungen oder ungleich große Brüste (Brustasymmetrie) können im Alltag zur Belastung werden und die Lebensqualität trüben. 

Eine zu große Brust (Makromastie) schränkt häufig im Alltag ein und kann mitunter sogar zu gesundheitlichen Problemen führen. Eine zu kleine Brust (Mikromastie) kann hingegen auch zu psychischen Leiden führen. Frauen fühlen sich mitunter nicht weiblich genug und vermeiden bestimmte Kleidungsstücke aus Scham wegen der kleinen Brust. Weitere Fehlbildungen wie eine tubuläre Brust (Schlauchbrust), eine Asymmetrie der Brust oder der klassische Hängebusen können ebenso mit Einschränkungen im täglichen Leben verbunden sein. Zudem auch mit Beeinträchtigungen des Selbstwertgefühls der Frau zusammenhängen. Auf dieser Seite finden Sie gesammeltes Wissen zu den möglichen Brustfehlbildungen. Wir informieren Sie über die medizinischen Fachausdrücke und veranschaulichen die jeweiligen Fehlbildungen.

„Sind Sie selbst von einer Brustfehlbildung betroffen? Ich berate Sie ausführlich welche Möglichkeiten es zur Wiederherstellung einer ästhetisch ansprechenden Brust gibt. Ich freue mich auf den Beratungstermin mit Ihnen!“

Dr. Maximilian Eder

Brustfehlbildungen & Behandlungen Dr. Eder

Hängebrust oder Hängebusen

Eine Hängebrust entsteht durch eine Erschlaffung des Gewebes in der Brust. Häufig kommt dies bei sehr schweren, großen Brüsten vor. Der sogenannte Hängebusen kann aber auch durch verschiedene andere Umstände entstehen.

Eine deformierte Brust kann zum Beispiel Folge einer Schwangerschaft oder starken Gewichtsabnahme sein. Das Bindegewebe wird im Laufe eines Lebens starken Veränderungen ausgesetzt. Auch Gewichtsschwankungen oder hormonelle Veränderungen stellen eine große Herausforderung für den weiblichen Körper dar.

Sie können zur Erschlaffung des Gewebes und damit auch der Brust – einer sogenannten Hängebrust – führen. Sollte dies der Fall sein, muss es allerdings nicht dabei bleiben. Die Straffung der Brüste kann durch einen recht einfachen Eingriff, zum Beispiel mittels einer Bruststraffung mit oder ohne Implantat, oder einer Brustverkleinerung, optimiert werden.

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Mikromastie und Makromastie

Im Gegensatz zur Veränderung der Brust durch Erschlaffung gibt es die genetisch bedingten bzw. angeborenen Brustfehlbildungen. Diese können von Frau zu Frau mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Zu den bekanntesten Fehlbildungen der Brust gehören die Mikromastie und die Makromastie – also zu klein bzw.  zu groß geratene Brüste.

Egal, ob es sich um zu kleine oder zu große Brüste handelt, kann es bei den betroffenen Frauen zu einer psychischen Belastung führen. Zudem, vor allem bei der Makromastie (zu große Brust), können gesundheitliche Probleme durch die schwere Brust entstehen. Ein Eingriff der Plastischen Chirurgie kann in beiden Fällen Abhilfe schaffen. Die Schaffung einer normalen Brustform kann zu langfristigem Wohlbefinden führen. Allerdings sollte ein Eingriff erst nach Abschluss des Brustwachstums erfolgen. Eine Brustvergrößerung kann mit Eigenfett oder Implantat erfolgen. Der operative Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt.

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Tubuläre Brust 

Neben zu großen und zu kleinen Brüsten gibt es noch eine Reihe anderer Deformierungen. Dazu gehört auch die tubuläre Brust. Bei dieser Unterentwicklung ist der untere Teil der Brust durch eine ringförmige, bindegewebige Verengung, meist im Bereich der Brustwarze, weniger ausgeprägt als der obere Brustbereich. Dadurch entwickelt sich eine schlauchartige Brustform mit teilweise stark ausgeprägten und vorstehenden Brustwarzen.

Aufgrund dieser Form ist diese Fehlbildung als Schlauchbrust oder Rüsselbrust bekannt. Diese Art der Fehlstellung kann ein Plastischer Chirurg durch eine operative Korrektur beheben. Er stellt die normale Brustform so gut wie möglich nach, um der betroffenen Frau langfristig zu mehr Wohlbefinden und Selbstbewusstsein zu verhelfen. Mitunter sind bei dieser Fehlbildung der Brust mehrere operative Schritte notwendig, um eine wohlgeformte Brust zu erreichen.

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Anisomastie – asymmetrische Brüste

Bei den meisten Frauen sind die Brüste nicht genau gleich groß. Diese milde Asymmetrie der Brust ist häufig nicht auffällig oder störend. Besteht jedoch ein erheblicher Größenunterschied spricht man von einer Fehlbildung der Brust. Man unterscheidet hier zwischen Anisomastie und Amazonen Syndrom. 

Bei einer Anisomastie weichen die Brüste deutlich in Größe oder auch Form voneinander ab. Nicht selten sind dabei auch die Brustwarzen bzw. der Brustwarzenhof betroffen. Diese befinden sich auf unterschiedlichen Höhen und somit verstärken sie optisch die Asymmetrie der Brust. Beim Amazonen Syndrom hingegen fehlt die gesamte Brustanlage (Brustdrüse) auf einer Seite.  

Beide Brustfehlbildung können eine starke Belastung für die betroffenen Frauen sein. Brustasymmetrien können zwar durch Implantateinlagen im BH korrigiert werden. Diese Brustprothesen sind jedoch speziell im Sommer störend und führen zu Einschränkungen bei der Kleiderwahl und mindern somit häufig das Gefühl der Weiblichkeit. Eine operative Brustkorrektur führt  zu einer optischen Verbesserung und wirkt sich zusätzlich positiv auf das Selbstbewusstsein der Betroffenen aus.

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Poland Syndrom

Das Poland Syndrom ist eine weitere Fehlbildung der Brust, bei der im Gegensatz zum Amazonen Syndrom nicht nur die Brustdrüse unterentwickelt, sondern der Brustmuskel auf einer Seite komplett fehlt oder stark zurückgebildet ist. Diese Art der Brustdeformität kann sowohl Männer als auch Frauen betreffen und entsteht bereits in der embryonalen Phase. Die Fehlbildung ist meist stark sichtbar

Häufig geht diese Brustdeformität auch einher mit Fehlbildungen der Extremitäten. Deshalb ist eine operative Brustkorrektur häufig die einzige Möglichkeit für die Betroffenen, um wieder mehr Selbstwertgefühl zu erlangen.

Symmastie

Die Symmastie bezeichnet eine Fehlbildung der weiblichen Brust, bei der die beiden Brüste in der Mitte zusammentreffen. Dadurch wirken sie optisch wie zusammengewachsen, was häufig die Folge einer vorangegangenen Brustoperation ist. Die Brustimplantate überschreiten hier die Brustgrenze in der Mitte, da sie zu weit in der Brustmitte platziert worden sind. Eine angeborene Symmastie ist hingegen seltener.

Je nach Ursache bieten sich hier verschiedene Eingriffe an. Mitunter bedarf es aufwendiger Korrekturen der zu großen Implantattasche unter Einsatz von künstlichen Netz- oder Martixeinlagen, kombiniert mit kleineren Implantaten. In jedem Fall sollte ein Plastischer Chirurg hinzugezogen werden, der auf Deformierungen der Brust spezialisiert ist.

Amastie und Polymastie

Bei der Amastie fehlt eine oder beide Brustdrüsenkörper, sowie die Brustwarze (Athelie). Eine Polymastie ist eine genetisch bedingte zusätzliche Brust. Diese bildet sich meist während der Pubertät und häufig im Bereich der Achseln aus.

Während eine dritte Brust in der Regel keine körperlichen Beschwerden nach sich zieht, wird sie von den meisten betroffenen Frauen aus kosmetischen Gründen als störend empfunden. Ein Plastischer Chirurg kann sowohl eine überflüssige Brust entfernen als auch fehlende Brüste rekonstruieren.

Mastektomie

Als Mastektomie bezeichnet man die Brustamputation aufgrund einer Krebserkrankung. Bei der Mastektomie werden beide oder eine Brust operativ entfernt – entweder als Folge oder vorbeugende Maßnahme bei Brustkrebs

Entfernte Brüste können das Selbstwertgefühl von Frauen nachhaltig beeinträchtigen. Dem kann mit einer Rekonstruktion der Brust entgegengekommen werden.

Korrektur von Brustfehlbildungen mit Hilfe von Brustchirurgie

Es gibt also verschiedene Gründe, weshalb Frauen sich eine neue oder rekonstruierte Brust wünschen. In allen Fällen gilt, dass ein erfahrener Plastischer Chirurg beratend zur Seite stehen sollte. Dieser kann auf die Wünsche in Sachen Form und Größe der neuen Brust entsprechend eingehen und klärt Sie über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten auf.

PD Dr. med. Maximilian Eder in München ist spezialisiert auf Brustoperationen. Er berät Sie mit größter Sorgfalt über den gesamten Ablauf bei diesem chirurgischen Eingriff. Eine Brustvergrößerung, Bruststraffung oder Brustverkleinerung sowie auch Korrekturen von Fehlbildungen nimmt Dr. Eder regelmäßig vor. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und vereinbaren Sie Ihr persönliches Beratungsgespräch. In unserer Privatpraxis kann eine Abwicklung über die Kasse leider nicht stattfinden.