Hängebusen – was kann man gegen hängende Brüste tun?

Was kann man gegen hängende Busen tun?

Die meisten Frauen träumen von vollen, runden Brüsten. Leider präsentiert sich die Realität oft mit einem Hängebusen, gegen den scheinbar weder Sport noch gesunde Ernährung hilft. Woher kommen die hängenden Brüste und was lässt sich dagegen unternehmen?

Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag Infos zum Thema Hängebrüste, Brust Op und im speziellen um die operative Bruststraffung liefern.

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Wie entstehen hängende Brüste?

Hängende Brüste haben viele Ursachen. Zum einen ist die Entstehung von Hängebrüsten genetisch bedingt, zum anderen spielt die Lebensweise ein Rolle. Generell unterliegt jeder Körper einem natürlichen Alterungsprozess, in dessen Rahmen auch die Festigkeit des Bindegewebes abnimmt.

Der Körper produziert weniger Elastin, was für die Spannkraft der Haut zuständig ist. Das Gewebe erschlafft, die Haut ist weniger elastisch. Wie stark diese Bindegewebsschwäche ausgeprägt ist, hängt auch von den Genen ab.

Doch es gibt noch weitere Ursachen, die zu hängenden Busen führen:

Werden die einzelnen Punkte näher beleuchtet, erscheint die Reaktion des Körpers mit einem Hängebusen nur allzu verständlich. 

Hängebusen nach der Schwangerschaft

Hängende Brüste nach einer Schwangerschaft können leider öfters vorkommen. Teils nach der ersten Schwangerschaft, aber vor allem wenn eine Frau bereits des öfteren ein Kind zur Welt gebracht hat.

Die Veränderungen im Körper durch Schwangerschaft und Stillzeit: Verschiedene Hormone (wie Östrogen, Progesteron und Oxytocin) sorgen dafür, dass das Brustdrüsengewebe wächst und Milch für das Neugeborene gebildet wird.

Bis zu drei Körbchengrößen können die Brüste in dieser Zeit wachsen! Nach der Stillzeit und wenn der Milchfluss versiegt ist, bildet sich das Drüsengewebe zwar zurück, die Haut jedoch ist nicht mehr so elastisch.

Das Bindegewebe ist vergleichbar mit einem Gummiband, das bis aufs Äußerste gedehnt wurde und sich nicht wieder in die Ausgangslage zurückziehen kann.

 

Hängende Brüste als Resultat nach Gewichtsabnahme

Die Kehrtseite nach einer starken Gewichtsabnahme ist häufig ein Hängebusen. Da bemüht man sich Tag täglich Gewicht zu verlieren und seinen Lebenstil deutlich zu verbessern und das Resultat können hängende Brüste sein.

Aber auch die ungesunde Lebensweise kann hängende Busen verursachen. Ungesunde Ernährung, rauchen und Alkohol wirken sich direkt auf die Versorgung der Haut und des Bindegewebes aus. Ist die Versorgung der wichtigen Nährstoffen nicht mehr ausreichend gegeben, sind die Hautstrukturen weniger elastisch.

Eine gesündere Ernährung, welche zur Gewichtsabnahme führt, bringt aber mit Sicherheit mehr Vorteile für den Körper, als Nachteile. Und, in der heutigen Zeit können auch hängende Brüste wieder fest und formschön gemacht werden.

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Hängebusen und Sport?

Viele Frauen, die über hängende Brüste klagen, sind unsicher, ob sie weiterhin Sport treiben können. Natürlich ist Sport wichtig, zumal die bessere Durchblutung die Haut vermehrt mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Wenn Frauen jedoch wegen ihrer großen Brust unter starken Rückenschmerzen leiden, wird regelmäßiger Sport zur Belastung. Die Lebensqualität kann sehr darunter leiden.

Wichtig ist allerdings, vor allem bei einem großen Hängebusen, einen gut sitzenden Sport-BH zu tragen. Der BH schützt den Busen vor dem Auf und Ab der Bewegungen, die das Bindegewebe zusätzlich stark belasten würden und die weitere Abnahme der Elastizität begünstigen. Vereinfacht gesagt: Der Sport-BH schützt vor dem Ausleiern der Haut.

Jede Frau sollte sich aber beraten lassen, was die Größe des BHs angeht. Das dauerhafte tragen des falschen BHs begünstigt nämlich ebenfalls die Entstehung von Hängebrüsten. Der Busen wird mit dem falschen BH im Alltag nicht genug gestützt und gibt so der Schwerkraft schneller nach.

Sport ist zum Aufbau der Brustmuskulatur wichtig, denn diese kann die Brust bis zu einem gewissen Maß voller und praller wirken lassen. Dafür sind allerdings spezielle Übungen nötig.

 Hängebrüste und Sport

Behandlungsbedürftigkeit des Hängebusens

Nicht immer sind Hängebrüste wirklich behandlungsbedürftig und müssen operativ gestrafft werden. Abhängig ist dies zum einen vom Ausmaß des hängenden Busens, zum anderen vom persönlichen Empfinden der betroffenen Frau.

Die folgenden Unterscheidungen sind möglich:

  • Leicht hängende Brust: Die Brust wirkt weniger prall, die Brustwarzen befinden sich aber noch oberhalb der Brustfalte. Eine bessere Durchblutung durch Sport und Wechselduschen kann helfen, für eine schönere Optik zu sorgen. Außerdem helfen Cremes, die das Bindegewebe mit dem wichtigen Vitamin E versorgen.

  • Hängebrust: Die Brustwarzen befinden sich unterhalb der Brustfalte. Ab diesem Befund hilft nur noch eine Straffung der Brust.

  • Kleine Hängebrüste: Auch kleine Brüste können hängen und sich beispielsweise durch eine Schwangerschaft von einem A-Körbchen auf ein AA-Körbchen verkleinern. Hier reicht es meist, Implantate einzusetzen, die überschüssige Haut wird dadurch ausreichend aufgepolstert.

  • Große Hängebrüste: Große Hängebusen können operativ gestrafft werden, je nach Wunsch der Patientin ist eine damit verbundene Verkleinerung der Brust möglich. Die Brüste lassen sich damit nach Wunsch formen.

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Letzter Ausweg: Die Bruststraffung als sinnvolle Lösung

Viele hängenden Brüste verlangen nach einer Straffung, weil sich teils durch das Aufliegen zweier Hautschichten in der Unterbrustfalte ständige Reizungen bis hin zu Entzündungen ergeben können.

Außerdem können große Brüste für verschiedene gesundheitliche Beschwerden sorgen.

Da die Gewichtsbelastung durch die Brust teils enorm auf Rücken und Wirbelsäule geht, können die Hängebrüste für dauerhafte Schmerzen bei den betroffenen Frauen sorgen. Sogar Bandscheibenvorfälle sind möglich.

Bei derartigen Beschwerden trägt nach Antragstellung sogar die Krankenkasse die Kosten für den Eingriff. Doch auch dann, wenn nicht zwingend gesundheitliche Probleme vorliegen, kann die Bruststraffung sinnvoll sein.

Dies gilt in allen Fällen, in denen sich die Frau beeinträchtigt bzw. nicht mehr wohl in ihrem Körper fühlt. Ein psychisches Leiden kann durch den Eingriff, der mittlerweile zum Standardrepertoire eines jeden plastischen Chirurgen gehört, behandelt werden.

Bedenken oder sogar Angst vor einer operativen Bruststraffung? Wir können Sie beruhigen - in diesem Artikel "Angst vor der Brust Op" erfahren Sie mehr zum Thema Risiken und mögliche Bedenken vor einer Brustoperation.

Für die Straffung muss der Busen manchmal aufgepolstert werden. Daher kommt unter anderem die Behandlung mit Eigenfett oder das Einbringen von Implantaten infrage. Durch die damit erfolgte Aufpolsterung wird die gesamte Brust straffer.

Bei einer mit der Straffung verbundenen Verkleinerung hingegen wird auch die überschüssige Haut entfernt, sodass am Ende nur noch eine kleine, kaum sichtbare Narbe zurückbleibt und die Brust eine natürlich pralle Form besitzt.

 

 

 

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