Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Brustvergrößerung?

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Brustvergrößerung

Eigentlich gibt es nicht wirklich einen richtigen Zeitpunkt für eine Brustvergrößerung. Trotzdem sollten bei der Auswahl des Termins für eine Brustoperation einige Punkte beachtet werden.

Zum einen spielt für den richtigen Zeitpunkt das Alter der Patientin eine Rolle. In den meisten Fällen ist es nämlich wichtig, dass die Brust bereits komplett ausgewachsen ist.

Zum anderen ist für viele Frauen auch die richtige Jahreszeit ein wichtiger Faktor. Die optimale Jahreszeit für eine ästhetische Veränderung ist meistens der Herbst bzw. Winter.

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Warum Herbst und Winter die beste Jahreszeit für eine Brust-OP sind

Diese Frage ist eigentlich ganz leicht zu beantworten. Nach einer Operation braucht der Körper eine Weile, um sich von dem Eingriff und der Vollnarkose zu erholen. So auch bei einer Brustvergrößerung. Zwar ist der Eingriff für einen erfahrenen Facharzt ein Routineeingriff mit geringen Risiken. Trotzdem brauchen die Wunden genügend Zeit und Pflege, um gut zu heilen.

In der kalten Jahreszeit kann man die Brust dementsprechend mit dicker Kleidung gut schützen. Vielen Frauen sind außerdem froh, dass sie sich erst selbst an das Ergebnis gewöhnen können, bevor sie die neue Brust im Bikini oder knappen Tops präsentieren.

Nach der OP muss man ohnehin für rund 6 Wochen einen Stütz-BH tragen, der das Gewebe zu entlastet und die Heilung der Brust und Narben fördert. Unter sommerlicher Kleidung würden die dicken Träger dieser BHs leicht hervorblitzen, was manchen Frauen unangenehm ist.

Ein weiterer Grund für eine Operation im Herbst oder Winter: Das endgültige Ergebnis einer Brustvergrößerung ist immer erst nach 6-12 Monaten erreicht. Die Brüste müssen zuerst komplett abschwellen. Danach senken sich die Implantate noch etwas ab und die Brust wird weicher. Durch die richtige Narbenpflege sind die Narben dann gut verheilt und nur noch sehr unauffällig.

Die Brust sollte nicht mehr wachsen 

Es gibt grundsätzlich kein festgelegtes Mindestalter für eine Brustvergrößerung. Trotzdem ist es für die Planung wichtig, dass die Brust samt Brustdrüsen vollständig entwickelt ist. Bei den meisten Frauen ist die Entwicklung der Brüste nach der Pubertät im Alter von 17 bis 18 Jahren abgeschlossen. Deshalb ist für viele plastisch ästhetische Chirurgen die Volljährigkeit ein Kriterium für die Durchführung einer Operation an der Brust.

Ist das Brustwachstum zum Zeitpunkt der OP noch nicht abgeschlossen, besteht immer das Risiko, dass sich die Brust im Nachhinein noch unerwünscht verändert. Eine Ausnahme bilden bestimmte angeborene Deformitäten der Brust. Dadurch lassen sich nämlich Entwicklungsstörungen und psychische Beeinträchtigungen vermeiden.

Besteht trotz Minderjährigkeit der dringende Wunsch nach einer Brustvergrößerung, sollte man sich immer von einem kompetenten Facharzt beraten lassen. Dieser kann am besten einschätzen, ob eine Veränderung der Brust bereits sinnvoll ist, oder ob man noch ein bisschen warten sollte. Bei Minderjährigen ist außerdem immer das Einverständnis der Eltern einzuholen.

Die Familienplanung ist abgeschlossen 

Gleich wie in der Pubertät entwickelt sich die Brust auch während einer Schwangerschaft durch eine Veränderung der Hormone. Im Laufe der Schwangerschaft und kurz nach der Entbindung werden die Brüste praller und nehmen an Größe zu. Während der Stillzeit bildet sich der Busen meist schon leicht zurück und erreicht nach dem Abstillen meist wieder seine alte Größe.

Durch die Dehnung der Haut, ist die weibliche Brust nach Schwangerschaft und Stillzeit nicht mehr so straff und prall wie zuvor. Würde man eine Brustvergrößerung schon vor einer Schwangerschaft durchführen, könnte sich diese wiederum negativ auf das Ergebnis auswirken und die Brust muss eventuell nach dem Abstillen erneut korrigiert werden. Deshalb sollte die Familienplanung zum Zeitpunkt einer OP bereits abgeschlossen sein.

Sollten Sie sich aber bereits vor einer Schwangerschaft für Brustimplantate entschieden haben, hat dies in den meisten Fällen keine oder nur geringe Auswirkungen auf die Stillfähigkeit. Möglicherweise kommt es zu einer eingeschränkten Milchproduktion kommen. Außerdem ist das Risiko für schmerzende und wunde Brustwarzen nach einer ästhetischen Brustvergrößerung etwas erhöht.

Was Sie nach einer Brustvergrößerung alles beachten müssen

Nach einer Brustoperation gibt es einige Verhaltensregeln zu beachten. Sie sollten sich nach der Operation ca. 2-5 Tage ausreichend schonen. Danach sind Sie bereits wieder voll arbeits- und gesellschaftsfähig.

Die Wunden werden für 2 Wochen mit speziellen Haftpflastern geschützt. Wie bereits oben erwähnt ist es wichtig nach dem Eingriff für einen Zeitraum von 6 Wochen einen speziellen Stütz-BH ohne Metall- oder Kunststoffbügel zu tragen.In dieser Zeit sollte außerdem komplett auf Sport und körperliche Betätigung verzichtet werden.

Schwellungen und Blutergüsse sollten innerhalb der ersten Wochen nach der OP von selbst wieder zurückgehen. Eventuelle Schmerzen sind mit leichten Schmerzmitteln gut in den Griff zu bekommen. Die Narben sollten trocken gehalten werden und können mit einer Pflegecreme für Narben zusätzlich behandelt werden.

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