Mikromastie – Ursachen und Behandlung unterentwickelter Brüste

Die Mikromastie bezeichnet eine Unterentwicklung der Brust bei Frauen. Die Brüste sind in Relation zum übrigen Körper klein ausgeprägt. Ab der Pubertät kann die Mikromastie oder auch Hypoplasie sichtbar sein. Betroffene leiden meist psychisch unter den kleinen Brüsten und fühlen sich nicht weiblich. Es gibt einige Behandlungsmöglichkeiten gegen eine unterentwickelte Brust. Eine beliebte Methode zur vergrößerung der weiblichen Brust ist die operative Brustvergrößerung mit Implantaten.

Wir haben für Sie alle wichtigen Infos zur Mikromastie zusammengefasst. 

Was ist eine Mikromastie?

Bei einer Mikromastie entwickelt sich der Busen im Vergleich zum restlichen Körper sehr klein. Die Proportionen passen nicht zusammen und die Brust ist unterentwickelt. Eine solche Anomalie kann mehrere Ursachen haben.

Eine unterentwickelte Brust tritt zum ersten Mal in der Pubertät auf. Dies ist bereits eine schwere Zeit für die meisten Mädchen. Für gewöhnlich haben sie zu wenig Selbstvertrauen, um mit diesem Problem gelassen umgehen zu können. Dies kann zu psychischen Belastungen und Minderwertigkeitskomplexen führen.

Eine Diagnose kann aber erst nach gründlicher, ärztlicher Untersuchung gemacht werden. Bei jungen Patientinnen können nämlich auch Wachstumsverzögerungen der Grund für zu kleine Brüste sein. Erst wenn sich die Brustdrüse verändert und Abnormitäten aufweist, kann eine Mikromastie diagnostiziert werden.

Ursachen für eine unterentwickelte Brust

Ursachen für eine unterentwickelte Brust

Es gibt mehrere Gründe, weshalb der Busen sich zu klein ausprägt. Eine abnormale Änderung der Brustdrüse, kann eine Hypoplasie verursachen. Die Fehlbildung der Drüse ist genetisch bedingt. Sie ist zu klein angelegt und bildet ein deutlich verringertes Brustdrüsengewebe. Die Brust bleibt klein und es kommt zu einer Stillunfähigkeit.

Ein weiterer wichtiger Faktor beim Brustwachstum sind die Hormone. Produziert der Körper zu wenig Östrogen und Pragestrogen kann dies eine unterentwickelte Brust hervorrufen. 

Tritt eine Mikromastie auf, haben die Brustzellen nicht genügend Rezeptoren für die genannten Hormone vorhanden. Die Zellen werden nicht ausreichend zum Wachstum angeregt und der Busen wächst nicht.

Nach einer Schwangerschaft oder nach einer starken Gewichtsabnahme kann auch das Erscheinungsbild einer Mikromastie auftreten. Nach dem Stillen bilden sich die Brustdrüsen wieder zurück und es entsteht der Anschein einer unterentwickelten Brust.

Auch ein unvollständig entwickelter Brustmuskel kann eine Ursache für die Hypoplasie sein. Dies darf man aber nicht mit einer Aplasie verwechseln. Hier fehlt nämlich der Muskel komplett.

Es lässt sich also nicht nur am Erscheinungsbild eine Mikromastie feststellen. Es sind Untersuchungen eines Arztes nötig um andere Ursachen ausschließen zu können.

Wie wird eine Mikromastie behandelt? 

Ist die Betroffene sehr jung muss zunächst festgestellt werden, ob eine Hypoplasie vorliegt. Ist die Mikromastie diagnostiziert muss die Ursache herausgefunden werden, damit man es richtig behandeln kann. 

Ist die Ursache hormonell, kann eine Hormonbehandlung helfen. Somit wird kein operativer Eingriff benötigt. Die Hormontherapie muss aber genau abgestimmt sein, damit sie die Entwicklung des übrigen Körpers nicht beeinträchtigt. 

In der Regel wird eine operative Brustvergrößerung zur Behandlung der Mikromastie durchgeführt. Dabei können die Patientinnen zwischen einer Brustvergrößerung mit Implantat oder eine Vergrößerung der Brüste mithilfe von Eigenfett entscheiden.

Das Implantat wird bei einem chirurgischen Eingriff unter Vollnarkose eingesetzt. Der Chirurg kann den nötigen Einschnitt an der Unterbrustfalte, im Bereich des Brustwarzenhofs oder über der Achsel durchführen. Außerdem kann das Implantat vor oder hinter dem Brustmuskel eingesetzt werden. 

Bei einer Mikromastie wird das Implantat oft hinter den Muskel eingesetzt, um ein natürlicheres Ergebnis zu erhalten. In einem Beratungsgespräch zur Brustvergrößerung wird Ihr Chirurg Sie über die Behandlungsmöglichkeiten aufklären und Sie beraten, welche Methode für Sie am Besten geeignet ist.

Für die Brustvergrößerung mit Eigenfett müssen an anderen Stellen des Körpers ausreichend Fettpolster vorhanden sein. Trifft das zu, wird die benötigte Menge Eigenfett abgesaugt und in einer Zentrifuge zerlegt. Anschließend werden die gewonnenen Fettzellen in die Brust injiziert. Mit dieser Methode lässt sich die Brust aber nur um 1 Körbchengröße vergrößern.

Vorteile einer Brustvergrößerung

Vorteile einer Brustvergrößerung

Die meisten Frauen empfinden eine schöne geformte Brust in passender Größe als Zeichen der Weiblichkeit und Schönheit. Eine Mikromastie verhindert das Wachstum und es kommt zu einer eher knabenhaften Figur. Die Betroffenen leiden oft psychisch darunter, da sie spöttischen Bemerkungen und Hänseleien ausgesetzt sind.

Ebenfalls beeinträchtigt es stark die Lebensqualität. In Situationen bei denen sich die Brust nicht gut verstecken lässt fühlen sich die Betroffenen sehr unwohl. In Schwimmbädern oder Saunen lassen sich die unter Mikromastie leidenden Frau selten blicken. Oft verzichten sie auch auf Strandurlaube oder sportliche Aktivitäten in der Gemeinschaft aus Angst und Scham. 

Ist dies der Fall ist die Brustvergrößerung eine dauerhafte Lösung. Der chirurgische Eingriff hilft den Patientinnen sich wieder weiblich und wohl in ihrem Körper zu fühlen. Ein erfahrener Arzt kann die Brust natürlich formen, sodass sie zum restlichen Körper passt. Dank der vielen Behandlungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Implantate, kann der Arzt auf die individuellen Wünsche jeder Patientin eingehen.

Nachteile und Risiken einer Brustvergrößerung

Jeder operative Eingriff bringt Risiken mit sich. Bei dem Beratungsgespräch wird der Arzt Sie auf diese hinweisen. Ebenfalls werden Voruntersuchungen durch einen Narkosearzt gemacht. Die Brustvergrößerung gehört aber mittlerweile zu den medizinischen Standards. Das Risiko und die Nebenwirkungen sind also gering.

Es können Entzündungen und Infektionen entstehen, diese sind aber sehr selten. Blutergüsse, Wundheilstörungen und Schwellungen können an den betroffenen Stellen ebenfalls auftreten.

Bei der Mikromastie kommt noch dazu, dass Implantate von außen sichtbar und fühlbar sein können. Das trifft vor allem auf schlanke Frauen mit wenig Brustgewebe zu. Die Übergänge lassen sich eventuell mit Injektionen von Eigenfett kaschieren. Dies erfordert aber einen zweiten Eingriff, der ebenfalls wieder Risiken mit sich birgt. 

Ab wann ist eine Korrektur möglich? 

Eine operative Vergrößerung der Brust sollte nicht vor dem Entwicklungsende des Busens erfolgen. Viele Patientinnen die unter Mikromastie leiden suchen bereits sehr jung einen Chirurgen auf. Trotzdem sollte mit dem Eingriff bis nach der Pubertät gewartet werden. 

Die Patientin sollte also schon volljährig sein und die Entwicklung der Brust muss abgeschlossen sein.

Wieviel kostet eine Brustvergrößerung?

Die Kosten für eine Brustvergrößerung unterscheiden sich je nach Eingriff. Die individuellen Voraussetzungen sind bei jedem unterschiedlich, daher können die Kosten nicht pauschal genannt werden.

Durchschnittlich belaufen sich Kosten zirka zwischen € 6.800 und € 8.800. Ihr Chirurg wird Sie bei einem Gespräch über die anfallenden Kosten aufklären.

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PD Dr. Med. Maximillian Eder

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Geprüft durch Dr. Maximilian Eder

Dr. Maximilian Eder ist seit vielen Jahren Spezialist der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie.
Besonders die Brustvergrößerung München wie auch die Schamlippenverkleinerung und die Penisvergrößerung zählen zu Spezialgebieten von Dr Maximilian Eder.
Die Informationen auf dieser Seite wurden von Dr. Eder geprüft und beruhen auf den höchsten medizinischen Standards der Plastischen Chirurgie. Nähere Informationen und wissenschaftliche Publikationen finden Sie unter „Über Dr. Eder“.