Hyperhidrose München -
Behandlung gegen Schwitzen

Allgemeines zur Hyperhidrose

Eine übermäßige Schweißsekretion (Hyperhidrose oder Hyperhidrosis) liegt vor, wenn die natürliche Schweißproduktion gestört ist und viel mehr Schweiß produziert wird als notwendig. Dieses Ungleichgewicht ist für die Patienten äußerst belastend und führt mitunter zur sozialen Isolierung.

Die Furcht das Schwitzen insbesondere in der Öffentlichkeit nicht kontrollieren zu können verschlimmert die Situation häufig und das Schwitzen verstärkt sich. Insbesondere stark schwitzende Hände und Achseln, sowie ein unangenhmer Körpergeruch (Bromhidrose) und sichtbare Flecken auf der Kleidung sind häufige Probleme.

Nur ein geringer Prozentsatz der Betroffenen begeben sich in Behandlung. Es gibt aber verschiedene Verfahren, um diese psychische und physischen Belastung der Hyperhidrose wirkungsvoll zu behandeln:

  • Aluminiumchlorid in Antitranspirantien
  • miraDry® München neue dauerhafte Methode gegen Achselschweiß ohne OP
  • operative Behandlung mittels Saugkürettage
Fachbegriff

Fachbegriff

Hyperhidrose, Hyperhidrosis
Eingriffsdauer

Eingriffsdauer

OP: 1-2 Stunden
miraDry®: 1 Stunde
Art der Narkose

Art der Narkose

bei OP: lokale Betäubung, ggf. Vollnarkose
miraDry®: lokale Betäubung
Aufenthalt

Aufenthalt

ambulant
Nachbehandlung

Nachbehandlung

bei OP: Kompressionsverband
miraDry®: lokale Kühlung
Schonzeit

Schonzeit

bei OP: 4 Wochen
miraDry®: keine
Gesellschaftsfähig

Gesellschaftsfähig

bei OP: nach ca. 1 Woche
miraDry®: sofort
Arbeitsfähig

Arbeitsfähig

bei OP: nach ca. 2 Wochen
miraDry®: sofort
Kosten

Kosten

ab 600 € bis 2.600 €
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Ursachen des vermehrten Schwitzen

Als Ursache für das übermäßige Schwitzen unterscheidet man die primäre (angeborene) Hyperhidose von der sekundären (krankheitsbedingten) Hyperhidrose.

Bei der primären Hyperhidrose besteht eine Überfunktion der Schweißdrüsen im vegetativen Nervensystem wodurch die Drüsen zu einer vermehrten Schweißproduktion angeregt werden. Diese genetische Fehlfunktion der Patienten führt mitunter zu einer vier- bis fünfachen Schweißabsonderung als bei gesunden Menschen.

Bei der sekundären Hyperhidrose liegt die Ursache für eine vermehrte Schweißproduktion in einer anderen Erkrankung. Beispielsweise können eine Schiddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Zuckerkrankheit (Diabetes), die Wechseljahre (Klimakterium),erhöhtes Körpergewicht (Adipositas), bestimmte Medikamente (Kortikoide, Antidepressive) aber auch Schmerzen, Panik- oder Angstzustände und Stresssituationen die Gründe für übermäßiges Schwitzen sein.

Es wird davon ausgegangen, dass ungefähr 1-2% der deutschen Bevölkerung unter Hyperhidrose leiden. Generell kann jede Körperregion durch das übermäßige Schwitzen betroffen sein, vermehrt findet dies sich aber an der Hand, der Achsel, dem Fuss, dem Kopf und dem Rumpf am Rücken und der Brust.

Aluminiumchlorid gegen das Schwitzen

Antitranspirantien (Aluminiumchlorid) sind schweißstoppende Mittel (Deoroller, Lotion, Puder) und gehören zu den konservativen Verfahren in der Hyperhidrose Behandlung. Sie enthalten Aluminiumchlorid und werden auf die betroffenen Körperstellen aufgetragen und verschließen dort die Schweißdrüsen vorübergehend und vermindern somit die Schweissbildung.

Nachteil ist die hautreizende Wirkung der Mittel mit Jucken und Brennen auf der Haut. Trotz der einfachen und kostengünstigeren Anwendung sind diese Produkte jedoch keine dauerhafte Lösung gegen übermässiges Schwitzen wie beispielsweise die neuartige Methode miraDry® Müchen.

miraDry® die innovative Lösung gegen Schweissflecken

miraDry® München ist ein neues, nicht-invasives und klinisch erprobtes Verfahren gegen übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) und starken Schweißgeruch (Bromhidrose) und bedarf keiner Operation. Das miraDry®-System zerstört mit präzise gesteuerter elektromagnetische Energie (Thermotherpie) dauerhaft die Schweiß- und Geruchsdrüsen.

miraDry® stellt eine hochwirksame Alternative zu den bisherigen Behandlungsmöglichkeiten dar, weil es erstmals sofortige und dauerhafte Ergebnisse liefert. Erfahren Sie HIER mehr über die innnovative Behandlung gegen übermässiges Schwitzen aus den USA, das wir in unserer Praxis in München anbieten.

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Behandlung der Achselhöhlen mit der Saugkürettage bei starkem Schwitzen

Eine operative Massnahme ist die Behandlung von übermässigen Schwitzen der Achselhöhlen mit der sogenannten Saugkürettage.Der Eingriff kann in lokaler Betäubung, in leichtem Dämmerschlaf oder in Vollnarkose erfolgen. Hierbei werden die Schweißdrüsen mit dem Fettgewebe über kleine Schnitte in der Achselhöhle abgesaugt und es kann eine Reduzierung der Schweißsekretion um bis zu 50 Prozent erzielt werden. Die abgesaugten Schweißdrüsen können sich nicht mehr erneuern und es kommt auch nicht zu einem sogenannten kompensatorischen Schwitzen in anderen Körperregionen.

Jedoch erfolgt bei dieser Behandlung nicht die komplette Ausschaltung der Schweißbildung, sondern lediglich eine Reduzierung der Schweißbildung. Trotz kleiner Schnitte handelt es sich um eine chirurgische Therapie mit möglichen Komplikationen und Nebenwirkungen wie verzögerte Wundheilung oder Narbenbildung. Temporär eingeschränkte Armbewegungen mit einer Ausfallzeit von 1-2 Wochen. Operative Verfahren sind seit der Einführung von miraDry® und dessen sehr gute Erfolge gegen übermäßiges Achselschwitzen rückläufig. Erfahren Sie mehr über das neue Verfahren gegen starkes Schwitzen mit miraDry®.

Nachsorge bei Saugkürettage gegen Achselschweiss

Im Anschluss an den operativen Eingriff mit der Saugkürettage muss für ca. 10 Tage ein spezieller Kompressionsverband in der Achselregion getragen werden. Die Schweißbildung geht in der Achselhöhle in der ersten Zeit vollständig zurück. Nach einigen Monaten ist jedoch damit zu rechnen, dass die verbliebenen Schweißdrüsen wieder Schweiß bilden und es so erneut wieder zum Schwitzen kommen kann. Im Idealfall jedoch nicht mehr so stark wie vor der Behandlung. Der Behandlungserfolg kann erst nach gut 6 Monaten beurteilt werden.

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Risiken / Komplikationen der Behandlung mit Saugkürettage

Nach dem Eingriff mit der Saugkürettage bildet sich eine narbige Veränderung unter der Haut, welche für kurze Zeit die Armbeweglichkeit leicht einschränken kann.

Wundheilungs- und Durchblutungsstörungen der Haut sind selten und es können Hautdefekte, Flüssigkeitsansammlungen, Narbenbildungen im Unterhautfettgewebe und eine Reduzierung des Haarwuchses auftreten. Bei aktiven Rauchern kann es zu chronischen Wundheilungsstörungen kommen und deshalb sollte das Rauchen mindestens eine Woche vor und 3 Wochen nach der OP pausiert werden.