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Weibliche Brust – Aufbau und Entwicklung

Die weibliche Brust (lat. „Mamma“) ist ein sekundäres Geschlechtsmerkmal der Frau. Sie besteht aus Fett- und Bindegewebe, einer Brustdrüse sowie einer sichtbaren Brustwarze, die vom gleichfarbigen Warzenhof umgeben ist.

Als größte Drüse des Körpers produziert die Glandula mammaria Muttermilch. Daher ist ihre vorwiegende Aufgabe die Ernährung von Neugeborenen und Säuglingen. Nicht zuletzt ist die Brust ein Symbol für die Weiblichkeit und Fruchtbarkeit. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen die Anatomie sowie die Entwicklung der weiblichen Brust.

Aufbau der weiblichen Brust

Die Brust befindet sich vor dem großen und kleinen Brustmuskel (M. pectoralis major und minor) und erstreckt sich ca. von der zweiten bis zur siebten Rippe. Die Form und Größe der Brust ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Diese sind abhängig von der Genetik, hormonellen Schwankungen, dem Alter, dem Entwicklungsstadium, dem Fettanteil im Körper sowie dem Bindegewebe. Aber auch Fehlbildungen oder Eingriffe der Brustchirurgie können das natürliche Aussehen verändern.

Die Anatomie der Brust - PD Dr. med. Maximilian Eder

Der flache Teil zwischen den beiden Brüsten ist der eigentliche Busen (Sulcus intermammarius). Im inneren Gewebe der Brust befindet sich neben Fettgewebe die Brustdrüse (Glandula mammaria). Auch ihr Aufbau wird vom Hormonhaushalt beeinflusst: Denn nur während der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Brustdrüse komplett ausgebildet.

Die Brustdrüse besteht aus mehreren Hohlraumsystemen, den sogenannten Drüsenläppchen (Lobulus glandulae mammariae). In diesen sammeln sich Milchbildungszellen, ein Lumen und Myoepithelzellen, welche die Milch aus dem Drüsenläppchen pressen, an. Die Milchbildungs- und Myoepithelzellen sind auf einer dünnen Kollagenschicht, welche das gesamte Lumen umgibt, angesammelt. Das Lumen hat einen Ausführungsgang (Terminalduktus), der in einem kleinen Milchgang (Ductus lactifer) mündet.

Beim Zusammenschluss mehrerer Drüsenläppchen bildet sich ein großer, traubenförmiger Drüsenlappen (Lobus glandulae mammariae). Aus diesem führt ein großer Milchgang (Ductus lactifer colligens), der aus dem Gangsystem der kleinen Milchgänge gebildet wird und in der Brustwarze mündet. Alle großen Milchgänge der insgesamt 10-20 Drüsenlappen erweitern sich kurz vor der Brustwarze zu Milchsäckchen (Sinus lactifer).

Diese Milchsäckchen sowie die Drüsenlappen selbst ordnen sich sternförmig um die Brustwarze an. Die sichtbare, hell- bis dunkelbraune oder hellrote Brustwarze befindet sich auf der Mitte der Brust eingebettet in den gleichfarbigen Warzenhof. Sie sondert nach der Schwangerschaft Muttermilch ab. Die Milchsäckchen unterstützen die Milchabgabe, da sie als Art Pumpe dienen.

Die Lymphgefäße in der Brust

Das Lymphsystem ist ein Transportsystem im Körper. Die enthaltene Lymphflüssigkeit besteht aus weißen Blutkörperchen und Eiweißstoffen, um Abfallprodukte des Stoffwechsels, Nährstoffe, Krankheitserreger oder Krebszellen zu transportieren. Die Brust ist von einem dichten Lymphgefäßsystem durchzogen. Die Lymphflüssigkeit gelangt von kleineren in größere Lymphgefäße (Lymphbahnen), welche mehrere Lymphknoten aufweisen.

Lymphknoten sind Kreuzungspunkte von wichtigen Lymphgefäßen, an denen bei Infektionen oder Erkrankungen Zellen und Krankheitserreger gefiltert und abgewehrt werden. Aus diesem Grund können die Lymphknoten bei Erkrankungen und Infektionen anschwellen. Der Abtransport der Lymphflüssigkeit geschieht über vier verschiedene Wege – hauptsächlich über die Achselhöhle. Dies ist der Grund, weshalb es bei der Behandlung von Brustkrebs wichtig ist, abzuklären, ob sich die Krebszellen in den brustnahen Lymphknoten befinden oder nicht.

Aufgaben und Funktion der weiblichen Brust

Die wichtigste Aufgabe kommt der weiblichen Brust in der Ernährung von Neugeborenen und Säuglingen zu. In der Schwangerschaft und Stillzeit bilden sich die Drüsenendkammern der Brust fertig aus, damit die Muttermilch beim Stillen über die Brustwarze abgesondert werden kann.

Ernährung von Neugeborenen und Säuglingen über die Brust

Die Brust als Zeichen für Weiblichkeit

Als Symbol der Weiblichkeit übt die Brust Anziehung auf mögliche Sexualpartner:innen aus. Die Vorlieben für bestimmte Brustgrößen und -formen sind sowohl bei Männern als auch bei Frauen unterschiedlich, da die Ästhetik Modetrends und persönlichem Geschmack unterliegen. Das Aussehen der Brust – Größe genauso wie Form – kann durch plastische Operationen verändert werden.

Manche Frauen schmücken sich auch mit Brustwarzenpiercings. Die weiblichen Brustwarzen stellen eine erogene Zone dar. Bei Erregung stellen sich die Brustwarzen aufgrund von einer Muskelkontraktion auf und der Brustwarzenhof schwillt an.

Entwicklung und Wachstum der weiblichen Brust

Embryos beider Geschlechter legen eine Brustdrüse an. Die Brustentwicklung und das Wachstum finden allerdings erst später durch hormonelle Umstellungen statt. Bei Mädchen beginnt die Brust wegen des sich ändernden Hormonhaushalts in der Pubertät zu wachsen, wodurch sie zum sekundären Geschlechtsmerkmal wird. Bei Jungen wird das Brustwachstum in diesem Alter normalerweise hormonell unterdrückt. In seltenen Fällen kann es allerdings durch ein Hormonungleichgewicht zur Ausbildung einer Brustdrüse kommen, wodurch die Brust wächst (Gynäkomastie).

Die weibliche Brust ist bei jeder Frau anders ausgeprägt. Egal ob groß oder klein, der Busen verändert sich ständig im Laufe des Lebens, was von mehreren Faktoren abhängt, darunter

  • Hormonschwankungen,
  • Schwangerschaft,
  • Verhütungsmittel,
  • Alter oder
  • Gewichtsschwankungen.

Welche Faktoren entscheiden darüber, wie groß die Brust ist?

Neben den Genen gibt es viele Faktoren die bestimmen, wie groß die Brust wird. Zum einen verändern sich die Brüste während der Menstruation. Zu Beginn des Zyklus sind die Brüste meist etwas kleiner und elastischer, da der Östrogenspiegel sinkt. Kurz vor und während dem Eisprung werden sie praller und etwas größer.

Auch hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille spielen eine Rolle bei der Größe der Brust. Durch die Änderungen des Hormonhaushaltes können die Brüste etwas wachsen.
Das Gewicht ist ebenfalls ein Faktor, da die Brust neben Milchdrüsen und Bindegewebe auch aus Fett besteht. Daher kann es bei großen Gewichtsveränderungen auch zur Änderung der Brust kommen. 

Die ideale Brustgröße – Gibt es sowas?

Die Frage nach der idealen Brustgröße hat bestimmt schon die ein oder andere Frau im Laufe ihres Lebens beschäftigt. Dabei ist es gar nicht so einfach eine passende Antwort auf diese Frage zu finden – Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Wie groß also die ideale Brust ist, liegt im Auge des Betrachters.

Grundsätzlich wird die Brustgröße als ästhetisch angesehen, wenn diese zu den Proportionen der Frau passt. Bei Unzufriedenheit mit der eigenen Brustgröße gibt es Möglichkeiten dagegen vorzugehen. Die Brustchirurgie kann den Betroffenen zum gewünschten Busen verhelfen. Oftmals werden durch korrigierte Brüste auch das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität von betroffenen Frauen gestärkt und verbessert.

Es ist auffällig, dass früher gesellschaftlich eher der große Busen als weiblich und schön galt. Entscheidungen sollten sich nicht mit gesellschaftlichen Prinzipien begründen lassen, sondern aus eigener Überzeugung gefällt werden. Wichtig ist, dass sich jede Frau treu bleibt.  Eines kann jedenfalls schon einmal vorweggenommen werden: Nichts und niemand ist perfekt. Vielleicht ist unser Streben nach Perfektion einer der Gründe, warum der Trend hin zur Brustvergrößerung über Jahrzehnte anhält und auch in Zukunft nicht einzureißen scheint.

Die perfekte Brustgröße laut Studie

Eine Studie von Zava zum Thema ideale Brustgröße, bei der 1.000 Amerikaner:innen und 1.000 Europäer:innen befragt wurden, hat ergeben, dass mehr als 60% der Frauen und auch ungefähr die Hälfte der Männer eine mittlere BH-Größe bevorzugen. Eine große Brust bezeichnen rund 31% der Frauen und 15% der Männer als ideal. Die kleine Brust schnitt dagegen nur bei 9% der Frauen und 11% der Männer am besten ab.

Die perfekte Brustgröße laut Studie

Was ist eine normale Brustgröße?

Zum Thema Körbchengröße zeigt die Studie, dass sowohl die Mehrheit der Frauen als auch der Männer ein C-Körbchen als Brustgröße bevorzugen. Man kann also bei einer normalen Brustgröße von einer mittleren Brustgröße sprechen. Nur 2% der Männer gaben an, dass ein A-Körbchen die perfekte Größe ist.

Die Studie geht sogar noch weiter und definiert die ideale Brustgröße nach Ländern. Auch in Deutschland und Österreich wird wie in den USA das C-Körbchen bevorzugt. Polen und Ungarn finden hingegen einen B-Cup als normale Brustgröße.

Die Studienteilnehmerinnen wurden außerdem gefragt, ob sie mit ihrer eigenen BH-Größe zufrieden sind, was die Mehrheit der Frauen bejahte. Frauen aus Großbritannien mit A-Cup waren dabei am unzufriedensten mit der Größe ihrer Brüste.

Ein eindeutiges Ergebnis lässt sich auch aus dieser Studie nicht ableiten. Letztendlich gibt es keine richtige oder falsche Brustgröße. Natürlich kommt es beim Thema perfekte BH-Größe immer stark auf das eigene Befinden an. Schließlich ist es immer noch am wichtigsten, dass Sie sich in Ihrem Körper wohlfühlen und mit Ihren Brüsten zufrieden sind.

Der gesellschaftliche Trend geht definitiv weg vom sogenannten “Bodyshaming” und Schubladendenken. Dennoch gibt es Frauen, die ihrer Meinung nach eine zu kleine oder zu große Brust haben. Dies führt häufig zu körperlichem, aber auch psychischem Druck und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper.

Das kann so weit gehen, dass sich die Frauen sogar für ihre Brüste schämen und den Kontakt zu Männern scheuen. Brustoperationen können eine geeignete Lösung sein, um das Aussehen der Brüste zu verändern und den Frauen diesen psychischen Leidensdruck zu nehmen. Je nach Problemlage kommt eine Brustvergrößerung, eine Brustverkleinerung oder eine Bruststraffung in München in Frage.

Das Brustwachstum in der Pubertät

Im Alter zwischen 9 und 12 Jahren beginnt in der Regel die Pubertät bei Mädchen. Ab diesem Zeitpunkt verändert sich der Körper und die Brüste fangen an zu wachsen. Zuerst bildet sich eine leichte Wölbung der Brustwarzen. Diese kann etwas jucken, was aber nach einiger Zeit wieder nachlässt. Danach fangen die Milchdrüsen an sich auszubilden, was zum Wachstum des Bindegewebes führt. 

Meist wächst eine Brust schneller als die andere. Diese Asymmetrien gleichen sich aber in der Regel bis zum Ende des Wachstums wieder aus. Wie groß die Brust tatsächlich wird, kann man bis zum Ende der Wachstumsphase nicht vorhersagen.

Das Brustwachstum während der Schwangerschaft

Bereits zu Beginn der Schwangerschaft fangen die Brüste an sich zu verändern. Sie werden praller und die Brustwarzen empfindlicher. Die Geschwindigkeit des Wachstums der Brüste ist bei jeder Frau verschieden. Sie können schon in den ersten Wochen rasant wachsen, aber auch erst kurz vor der Geburt. Fakt ist, dass bis zum Milcheinschuss der Busen um 1,5 mal größer ist als vor der Schwangerschaft. Im zweiten Trimester beginnen die Milchdrüsen Muttermilch zu produzieren. In dieser Phase können die Brustwarzen sich etwas verdunkeln.

Etwa 2 bis 4 Tage nach der Geburt setzt der Milcheinschuss ein. Die Brüste werden sehr prall und auch schwerer, was zu Spannungsgefühlen führen kann. Der Grund für das Wachstum ist aber nicht nur die Milch, sondern auch die bessere Durchblutung der Brust, wodurch sich mehr Lymphflüssigkeit bilden kann.

Was passiert nach dem Abstillen?

Wenn Sie mit dem Stillen aufhören, bildet sich die Brust wieder zurück. In den nächsten 3 Monaten erhält sie wieder dieselbe Größe wie vor der Schwangerschaft. Da das Gewebe mitunter stark beansprucht wurde, sind Hauterschlaffungen und Volumenverkleinerungen der Brüste nach dem Stillen möglich.

Wann ist das Brustwachstum vollständig abgeschlossen?

Die körperliche Entwicklung während der Pubertät ist mit 17 – 18 Jahren abgeschlossen. In diesem Alter ist auch die Brust in den allermeisten Fällen ausgewachsen. Hormonschwankungen wie ein Überschuss von Östrogen können die Oberweite bis zum Alter von 21 Jahren noch beeinflussen. Wenn Sie zum Beispiel mit der Pille verhüten, können Ihre Brüste beim Beginn der Einnahme noch etwas wachsen.

Wird der Busen mit dem Alter wieder kleiner?

Im zunehmenden Alter verliert das Bindegewebe an Spannkraft. Daher werden auch die Brüste im Laufe des Lebens kleiner und weniger elastisch. Ab 35 spüren die meisten Frauen bereits erste Veränderungen Ihrer Brust. In diesem Alter haben viele eine Schwangerschaft hinter sich, die auch Einfluss auf die weiblichen Brüste hat.

Ende 40, Anfang 50 setzen die Wechseljahre ein. In dieser Phase machen sich erste Falten erkenntlich. Ebenfalls kommt es zu Wassereinlagerungen, wodurch die Brust wieder wachsen kann. Als Nebenwirkung tritt ein leichtes Spannungsgefühl auf, was auch leichte Schmerzen verursachen kann. Mit 60 bilden sich die Wassereinlagerungen zurück und das Gewebe verliert an Elastizität. Die Brüste werden weicher und kleiner. Durch die Schwerkraft hängen die Brüste weiter nach unten.

Wie berechne ich meine Körbchengröße?

Wie berechne ich meine Körbchengröße?

Der Brustumfang lässt sich ganz einfach berechnen. Für das Ausmessen der Brustgröße nehmen Sie ein Maßband und messen einmal den Unterbrustumfang und den Oberbrustumfang. Zum Ermitteln des Unterbrustumfangs legen Sie das Maßband um Ihren Rücken und bringen das Band direkt unter der Brust an der Unterbrustfalte zusammen.

Für die Oberbrust messen Sie an der höchsten Stelle Ihrer Brust. Also dort wo das Gewebe am meisten hervorsteht. Zum Schluss ziehen Sie die Oberbrustweite von dem Unterbrustumfang ab und Sie haben Ihre Cup-Größe. Damit berechnen Sie die Erhebung Ihrer Brust.

Die Cups teilen sich folgendermaßen auf, können jedoch nach BH-Herstellern variieren:

  • Körbchengröße AA: 10 – 12 cm
  • Körbchengröße A: 12 – 14 cm
  • Körbchengröße B: 14 – 16 cm  
  • Körbchengröße C: 16 – 18 cm
  • Körbchengröße D: 18 – 20 cm
  • und immer in 2 cm Schritten weiter

Mögliche Fehlbildungen der Brust

Unter Brustfehlbildungen sind alle Abweichungen der Brustform zu verstehen, die medizinisch nicht der Norm entsprechen, meistens aber keine körperlichen Risiken darstellen. Diese entstehen entweder durch Fehlentwicklungen in der Pubertät, die auf die Genetik oder Krankheiten zurückzuführen sind.

Veränderungen in der Brustform und/oder -größe sind jedoch zum Teil auch alters- oder schwangerschaftsbedingt. Die häufigsten Fehlbildungen sind

  • Hängebrüste/schlaffe Brüste,
  • asymmetrische, unterentwickelte/geschrumpfte oder überproportionale Brüste,
  • eine tubuläre oder fehlende Brust,
  • Brüste mit fehlender oder zusätzlicher Brustwarze sowie
  • Schlupf- oder Hohlwarzen.

Welche Möglichkeiten gibt es, um ungewollte Veränderungen zu korrigieren?

Im Laufe des Lebens kommt es zu körperlichen Veränderungen, die auch unerwünscht sein können. Dies wird oft als unästhetisch empfunden und Frauen sind mit ihrer Brust nicht mehr zufrieden.

Damit sich Betroffene wieder wohl in ihrem Körper fühlen, sind Brustoperationen eine hilfreiche MethodeFrauen mit übermäßig groß geratenen Brüsten werden oft von Symptomen und Beschwerden wie Rückenschmerzen geplagt. Dies kann zu Einschränkungen der Lebensqualität führen.

Weitere Brustfehlbildungen wie eine asymmetrische Brust, eine tubuläre Brust oder eine Hängebrust können genauso wie zu kleine oder zu große Brüste mit einer Operation wieder in die gewünschte Form gebracht werden.

Brustvergrößerung

Eine Brustvergrößerung kann entweder mit Implantat oder mit Eigenfett erzielt werden und sogar mit einer Kombination der beiden Verfahren sehr natürlich geformt werden. Bei der Brustvergrößerung mit Implantat ist eine Vergrößerung um mehrere Körbchengrößen genau nach den Wünschen der Frau möglich. Dabei gibt es auch unterschiedlich geformte Implantate.

Die Auswahl der richtigen Implantate und die Entscheidung für die richtige Brustgröße kann mithilfe einer 3D-Simulation erleichtert werden. Bei Dr. Maximilian Eder wird die 3D-Simulation im Rahmen des Beratungsgesprächs für eine Brustvergrößerung mit Implantat angewendet. So sieht jede Patientin einen vorher nachher Vergleich der Brust.

Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett kann eine Brustvergrößerung lediglich um max. 1 Cup Größe erreicht werden. Dazu wird körpereigenes Fettgewebe zum Beispiel an den Oberschenkeln oder am Bauch entnommen und mit feinen, stumpfen Kanülen schonend in die Brust injiziert. Brustvergrößerungen mit Eigenfett sind vor allem für Frauen geeignet, die ausreichend Fettgewebe besitzen und keine Implantate in ihrer Brust haben möchten.

Eine Kombination aus Brustvergrößerung mit Implantat und Eigenfett, die sog. „Hybrid“-Brustvergrößerung, kombiniert die beiden Verfahren. Hierdurch kann ein zu großes und für die Haut zu schweres Implantat vermieden werden, sodass die Brust nicht überdehnt wird. Zum Ausgleich kann körpereigenes Fett in die oberflächlichen Regionen der Brust eingebracht werden und somit die Brust sehr viel weicher und äußerst natürlich modellieren.

Brustverkleinerung

Frauen leiden nicht nur unter kleinen Brüsten, auch eine große Brust stellt oft eine große Belastung dar. Dann kann eine Verkleinerung der Brüste helfen, um wieder eine höhere Lebensqualität und ein besseres Selbstwertgefühl zu bekommen. Bei der Brustverkleinerung werden sowohl Größe als auch Gewicht der Brust verringert. Häufig ist es ratsam eine Brustverkleinerung auch mit einer Bruststraffung zu kombinieren, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

Bruststraffung

Eine Bruststraffung eignet sich immer dann, wenn die Haut im Bereich der Brust erschlafft ist. Dies kann aufgrund einer Schwangerschaft, einer größeren Gewichtsabnahme oder auch durch eine Bindegewebsschwäche passieren. Durch die Bruststraffung kann der Hängebusen beseitigt und der Patientin zu einem neuen Lebensgefühl verholfen werden. Hierzu wird die überschüssige Haut und wenn notwendig auch Brustgewebe entfernt und die erschlaffte Brust neu modelliert. Eine Bruststraffung bei hängenden Brüsten ohne viel Volumen kann auch mit Implantaten erreicht werden. Hierbei erzielt man vollere Brüste durch das Einbringen der Implantate und kann die überschüssige Haut durch eine kombinierte Straffung entfernen. Die OP-Methode nennt man daher auch Plus-Minus-Operation.

Interessieren auch Sie sich für eine Brust-Operation? Sprechen Sie uns gerne an und vereinbaren einen Termin.

FAQ Weibliche Brust

Wie schwer sind Brüste?

Wie schwer eine weibliche Brust ist, hängt von der Körbchengröße ab. Bei einem A-Körbchen sind es beispielsweise etwa 200 bis 250 Gramm pro Seite.

Wie berechne ich meine BH-Größe?

Zur Berechnung der BH-Größe misst man den Unterbrustumfang und den Oberbrustumfang. Um die Cup-Größe zu ermitteln, zieht man die Oberbrustweite vom Unterbrustumfang ab.

Was ist die durchschnittliche Körbchengröße?

Während Umfragen zufolge die Körbchengröße C favorisiert wird, tragen die meisten Frauen Körbchengröße B.

Wie lange bzw. bis zu welchem Alter wachsen Brüste?

Die körperliche Entwicklung während der Pubertät ist mit 18 Jahren abgeschlossen. Auch die Brüste wachsen danach in der Regel nicht mehr.

Wie wachsen Brüste bzw. was lässt die Brust wachsen?

Brüste bestehen aus Milchdrüsen, Bindegewebe und aus Fettgewebe. Durch hormonelle Umstellungen kommt es zum Brustwachstum. Bei Mädchen beginnt dieses durch die Änderungen des Hormonhaushalts in der Pubertät.

Wann fängt die Brust an zu wachsen?

Wann das Brustwachstum beginnt, ist von Frau zu Frau bzw. von Mädchen zu Mädchen unterschiedlich. Mit Einsetzen der Pubertät beginnt die Brust zu wachsen, dies kann mit 9 aber ebenso mit 12 Jahren der Fall sein.

Was ist der Busen einer Frau?

Genau genommen handelt es sich beim Busen um den flachen Teil zwischen den Brüsten einer Frau. Umgangssprachlich wird jedoch die weibliche Brust als Busen bezeichnet. Nur bei Frauen ist die Brust normalerweise vollausgebildet.

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Geprüft durch Dr. Maximilian Eder

Dr. Maximilian Eder ist seit vielen Jahren Spezialist der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie.
Besonders die Brustvergrößerung München wie auch die Schamlippenverkleinerung und die Penisvergrößerung zählen zu Spezialgebieten von Dr Maximilian Eder.
Die Informationen auf dieser Seite wurden von Dr. Eder geprüft und beruhen auf den höchsten medizinischen Standards der Plastischen Chirurgie. Nähere Informationen und wissenschaftliche Publikationen finden Sie unter „Über Dr. Eder“.