Hyperhidrose – Was kann ich gegen mein starkes Schwitzen machen?

Schwitzen ist meist sehr unangenehm, hinterlässt es doch Flecken und nasse Stellen auf der Kleidung. Dass das Schwitzen einen gesundheitlichen Wert hat, ist klar, doch ein übermäßiges Schwitzen kann auch krankhaft sein. Doch dagegen ist ein Kraut gewachsen bzw. eine Behandlung, die sogar ohne Medikamente und Skalpell auskommt. Wer unter der sogennanten Hyperhidrose leidet kann dieses Schweißproblem ohne Op mit der Methode miraDry® München behandeln.

Die Funktion des Schwitzens

Das Schwitzen beginnt, wenn es sehr warm wird – der Körper kühlt sich über die „Schwitzfunktion“ selbst herunter. Durch die Verdunstungskühle auf der Haut wird die gesamte Hautoberfläche kühler, was wiederum dem Körper Wärme entzieht.

Bei fieberhaften Erkältungen, bei Grippe oder anderen Erkrankungen sowie bei hohen Außentemperaturen ist diese Funktion überlebenswichtig, droht dem Körper doch ansonsten der Hitzekollaps. Doch ein übermäßiges Schwitzen scheinbar ohne äußeren Grund (z. B. bei Aufregung oder durch den Genuss scharfer Speisen) ist lästig und kann sogar krankhaft sein. Hier spricht der Mediziner von einer Hyperhidrose.

Das ist eine Hyperhidrose

Die Hyperhidrose bezeichnet die krankhafte Form des Schwitzens. Der Hypothalamus, der im Hirn für die Regulation des Schwitzens verantwortlich ist, scheint zu sensibel zu reagieren. Möglich ist auch, dass die Nerven selbst zu sensibel sind und einen Reiz an den Hypothalamus ausgeben, welcher dieser mit dem Befehl an die Schweißdrüsen, Feuchtigkeit abzusondern, quittiert.

Die Ursachen für die Hyperhidrose können in einem hormonellen Ungleichgewicht, in neurologischen oder internistischen Erkrankungen, in der Einnahme von Medikamenten oder in einer Verletzung des Schädels oder des Rückenmarks liegen. Auch ein Diabetes oder eine Adipositas begünstigt übermäßiges Schwitzen.

Wichtig: Ein starkes Schwitzen kann auch symptomatisch für eine andere Erkrankung sein. Diese muss behandelt werden, ehe es an die Therapie der Hyperhidrose geht. Teilweise schwindet ein krankhaftes Schwitzen mit Ausheilung der Grunderkrankung von selbst.

Schwitzen Männer mehr als Frauen?

Eine Zeit lang waren Forscher der Meinung, dass Männer mehr schwitzen würden als Frauen. Diese begründeten das mit einer höheren Anzahl der Schweißdrüsen. Andere Forscher wiederum fanden 2017 heraus, dass das Schwitzen mit der Körpergröße einherginge. Das heißt, dass kleine Menschen generell weniger schwitzen als große – und daher auch die meisten Frauen weniger als Männer.

Insofern haben die Forscher wohl alle Recht, denn größere Menschen haben naturgemäß auch eine größere Hautoberfläche und damit mehr Schweißdrüsen, die Feuchtigkeit abgeben können.

So lässt sich die Hyperhidrose behandeln

Wer im Sommer schwitzt, weil die Außentemperaturen sehr hoch sind, dürfte sich damit in guter Gesellschaft mit den anderen Menschen befinden und ein übermäßiges Schwitzen wird nicht gleich als Hyperhidrose wahrgenommen. Anders sieht es aus, wenn niemand schwitzt und nur eine Person mit nassen Flecken unter den Achseln oder mit feuchten Handflächen oder Fußsohlen kämpft.

Diese Person fällt auf und fühlt sich meist nicht besonders wohl. Die Folge: man meidet die Gesellschaft anderer Menschen und zieht sich zurück. Die soziale Isolation kann die Folge sein, psychische Probleme sind vorprogrammiert. Dabei gibt es eine Möglichkeit, krankhaftes Schwitzen effektiv zu behandeln!

Dank miraDry® München braucht es dazu nicht einmal ein Skalpell oder die dauerhafte Einnahme von Medikamenten, hiermit werden die Schweißdrüsen ganz einfach in ihrer Zahl minimiert.

MiraDry® München hat folgende Vorteile:

  • kein chirurgischer Eingriff nötig
  • dauerhafter Erfolg
  • gezielte Reduktion der Schweißdrüsen
  • risikoarm und effizient
  • Patient ist direkt nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig

miraDry® Behandlung in München und Aschaffenburg

Um sich mit miraDry® helfen zu lassen, sind keine langen Fahrten nach Österreich, Italien oder nach Ungarn nötig, denn in der Praxis Dr. med. Maximilian Eder wird die Methode ebenfalls angeboten. Dies geschieht in einer ambulanten Sitzung, nach der der Patient direkt wieder nach Hause gehen kann.

MiraDry® beginnt mit der Festlegung des Behandlungsareals, was sich zum Beispiel auf die Achselhöhlen beschränkt. Dieser Bereich wird leicht betäubt, damit die Behandlung für den Patienten angenehmer wird. Danach kommt das Miradry-Gerät zum Einsatz, welches elektromagnetische Impulse aussendet und damit eine Zerstörung der Schweißdrüsen bewirkt.

Sie wachsen nicht wieder nach und können folglich kein starkes Schwitzen mehr auslösen. Bedenken müssen Patienten keine haben, denn in einem solchen Bereich liegen nur rund zwei Prozent aller Schweißdrüsen des Körpers. Sollte ein Abkühlen durch Schweiß also nötig sein, übernehmen diese Funktion einfach die übrigen Drüsen. Unter den Armen bleibt es nun trocken!

Nach der Behandlung kann ein leichtes Kühlen angenehm sein und hilft, eventuell auftretende leichte Schwellungen und Rötungen einzudämmen. Außerdem kann Dr. med. Maximilian Eder ein leichtes Schmerzmittel verordnen. Schon wenige Tage nach der Behandlung sind Sport und alle gewohnten Alltagstätigkeiten wieder möglich. Einschränkungen gibt es keine, was die Behandlung so angenehm macht.

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    PD Dr. Med. Maximillian Eder

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    Geprüft durch Dr. Maximilian Eder

    Dr. Maximilian Eder ist seit vielen Jahren Spezialist der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie.
    Besonders die Brustvergrößerung München wie auch die Schamlippenverkleinerung und die Penisvergrößerung zählen zu Spezialgebieten von Dr Maximilian Eder.
    Die Informationen auf dieser Seite wurden von Dr. Eder geprüft und beruhen auf den höchsten medizinischen Standards der Plastischen Chirurgie. Nähere Informationen und wissenschaftliche Publikationen finden Sie unter „Über Dr. Eder“.