Hyperhidrose – 5 Methoden gegen starkes Schwitzen!

Als Hyperhidrose oder Hyperhidrosis bezeichnet man in der Medizinsprache übermäßig starkes Schwitzen. Hyperhidrose ist eine Krankheit an der ca. 1-3% aller Menschen leiden. Darunter versteht man ein übermäßiges Schwitzen, ohne Grund wie zum Beispiel Sport, Hitze oder Stress. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen.

Die Ursachen von krankhaftem Schwitzen sind bisher noch nicht bekannt. Die übermäßige Schweißproduktion resultiert aus einer Überaktivität der Schweißdrüsen.

Viele Betroffene wissen nicht einmal, dass sie unter eine Erkrankung leiden. Sie sind es einfach leid, tagtäglich gegen Schweißflecken unter den Achseln oder schweißgebadete Händen und Füßen zu kämpfen. Sie schämen sich dafür. Hinzu kommt, dass der Schweiß einen unangenehmen Geruch hinterlässt. Häufig meiden Betroffene zu nahen Kontakt mit ihren Mitmenschen und ziehen sich immer mehr zurück.

Egal ob Hyperhidrose oder nicht - wer übermäßig viel schwitzt, möchte einfach etwas dagegen unternehmen. In diesem Blogbeitrag erklären wir Ihnen welche Möglichkeiten Sie haben, um Hyperhidrose loszuwerden und exzessives Schwitzen zu vermeiden.

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Veränderungen im Alltag

Häufig wird Menschen, die unter einer Überproduktion von Schweiß leiden, geraten von scharfem Essen Abstand zu nehmen, nur mehr Baumwollkleidung zu tragen, den Schweiß regelmäßig abzutupfen oder ausreichend zu trinken.

Diese “Hausmittelchen” gegen das Schwitzen haben zwar ihre Berechtigung und sind auch effektiv - für alle, die unter Hyperhidrose oder einer zu starken Schweißproduktion leiden, allerdings zu wenig.

Aber was hilft nun wirklich, um den Schweiß endlich loszuwerden?

Deodorants mit Aluminiumsalzen

Ein effektives Mittel gegen das Schwitzen ist das Auftragen von Antitranspiranten, die Aluminiumchlorid enthalten. Diese helfen nicht nur unter den Achseln, sondern können auch an Füßen, Händen oder im Nacken verwendet werden.

Diese Deos verhindern nicht nur die Geruchsbildung, sondern hemmen vollständig die Schweißproduktion der Schweißdrüsen. Das Aluminium sorgt dafür, dass sich die Haut zusammenzieht, wodirch sich die Schweißkanäle verengen. Außerdem entsteht eine gelartige Schicht aus Proteinen, die die Ausgänge der Schweißdrüsen eine Zeit lang verschließt.

Häufig wird diskutiert, ob Antitranspirante, die Aluminiumsalze enthalten gesundheitsgefährdend sind. Angeblich sollen sie Krankheiten wie Alzheimer oder Brustkrebs verursachen. Laut einer Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin, sei dies wissenschaftlich aber nicht erwiesen.

Leitungswasser-Iontophorese

Eine weitere Maßnahme gegen zu starkes Schwitzen ist die sogenannte Leitungswasser-Iontophorese. Darunter versteht man Wasserbäder, bei denen Hände und Füße mit niedrigem Gleichstrom behandelt werden.

Hände oder Füße werden in jeweils eine Wanne mit Wasser gelegt, in denen Elektroden platziert sind. Im Fall der Achselbehandlung kommen anstelle der Wasserwannen jeweils zwei wassergetränkte Schwammtaschen mit innenliegender Elektrode zum Einsatz.

Während der Therapie kann es zu einem leichten Kribbeln der behandelten Stellen kommen. Sonst ist die Behandlung nebenwirkungsarm und effektiv. Allerdings nimmt die Therapie einiges an Zeit in Anspruch. Zu beginn muss die Behandlung nämlich 3 bis 4 mal pro Woche für eine halbe Stunde durchgeführt werden. Später genügt eine Behandlung pro Woche.

operative Behandlung mittels Saugkürettage

Eine operative Maßnahme gegen starkes Schwitzen ist die Behandlung mit der Saugkürettage. Dabei werden die Schweißdrüsen, ähnlich wie bei der Fettabsaugung, über kleine Schnitten der Achselhöhle abgesaugt.

Die Schweißproduktion wird dadurch um ca. 50 Prozent reduziert. Abgesaugte Schweißdrüsen erneuern sich nicht. Die Behandlung führt auch nicht zu einem vermehrten Schwitzen in anderen Körperregionen.

Die Operation wird entweder mit lokaler Betäubung, im Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff kann es auch zu möglichen Komplikationen und Nebenwirkungen sowie zur Narbenbildung kommen. Außerdem wird die Schweißbildung durch diese Behandlung nicht komplett verhindert, sondern nur reduziert.

Nach der operativen Behandlung mit der Saugkürettage muss für ca. 10 Tage ein spezieller Kompressionsverband in der Achselregion getragen werden. Nach der Behandlung geht die Schweißproduktion im behandelten Areal zuerst vollständig zurück.

Da nicht alle Schweißdrüsen komplett entfernt werden, kommt es nach einigen Monaten wieder zur Schweißbildung. Im Idealfall jedoch nicht mehr so stark wie vor der Behandlung. Der Behandlungserfolg kann erst nach ungefähr 6 Monaten beurteilt werden.

dauerhafter Effekt mit miraDry®

Seit der Einführung von miraDry® und den damit erzielten Erfolgen sind operative Verfahren gegen starkes Achselschwitzen stark rückläufig. Das neu entwickelte Verfahren stoppt Hyperhidrose, Achselschweiß und Schweißgeruch dauerhaft und das ganz ohne OP. Zusätzlich wird auch das Haarwachstum im Bereich der Achseln minimiert.

Mithilfe von präzise gesteuerter elektromagnetischer Energie (Thermotherpie) werden Schweiß- und Geruchsdrüsen sowie der Großteil der Haarwurzeln dauerhaft entfernt. Dabei wird Wärmenergie kontrolliert in den Bereich der Schweiß- und Geruchsdrüsen geleitet. Die erzeugte Wärme von ungefähr 60°C bewirkt eine gezielte Schädigung der Schweißdrüsen und Haarfollikel in dieser Region und beseitigt diese sofort und dauerhaft.

Die miraDry® Behandlung erfolgt ambulant und bedarf keiner Operation. Im Gegensatz zur operativen Entfernung der Schweißdrüsen kann durch das miraDry® Verfahren eine Reduktion der Schweißproduktion um rund 82% erzielt werden.

Bei Personen mit übermäßiger Schweißproduktion wird zu einer Wiederholung der Behandlung nach 3 Monaten geraten. Das Ergebnis ist dauerhaft, weil sich die Schweißdrüsen nicht wieder nachbilden.

Fazit

Es gibt eine Reihe an Tipps und Tricks sowie verschiedene Methoden, um dem Schweiß den Kampf anzusagen. Manche sind effektiver, als andere. Wenn Sie das lästige Schwitzen ein für alle mal loswerden wollen, empfehlen wir Ihnen das miraDry® Verfahren. So können Sie ganz ohne Operation und mit wenig Zeitaufwand den gewünschten Erfolg erreichen.

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