Brustverkleinerung: Was muss ich nach der OP beachten?

Brustverkleinerung München nach der OP

Eine Brustverkleinerung wird unter Vollnarkose vorgenommen. Der Eingriff dauert etwa 2,5 bis 3,5 h Stunden. Da dies ein operativer Eingriff ist, müssen nach der OP einige Dinge beachtet werden.

Sie sollten sich unbedingt schonen um die Wundheilung zu fördern und um beste Ergebnisse zu erhalten. Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen über die Nachsorge nach einer Brustverkleinerung zusammengefasst und beantwortet.

Wie lange darf man nach einer Brustverkleinerung nicht arbeiten?

Sie sollten sich nach der Operation auf jeden Fall einige Tage Zeit nehmen. Wenn Sie einer nicht körperlichen Arbeit nachgehen (Büroarbeiten) können Sie nach 2-5 Tagen wieder anfangen.

Bei körperlichen Arbeiten sollten Sie sich mindestens 3 Wochen Ruhe gönnen. Dabei müssen Sie trotzdem ruckartige Bewegungen vermeiden und keine schweren Lasten tragen.

Wie lang muss ich nach dem Eingriff im Krankenhaus bleiben?

Das kommt ganz auf den operativen Eingriff an. Wenn es ein unkompliziertes Verfahren ist, dann können Sie meist schon nach einigen Stunden abgeholt werden.

Wenn die Operation länger dauert beziehungsweise etwas komplizierter verläuft, müssen Sie zur Beobachtung einige Tage im Krankenhaus bleiben. In der Regel werden selbstauflösende Fäden verwendet, sodass diese nicht entfernt werden müssen.

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Was kann ich zu einer schnellen Heilung beitragen?

Das wichtigste ist auf jeden Fall, dass Sie sich schonen. Nach einer operativen Verkleinerung der Brust ist eine Schonzeit von 6 Wochen notwendig.

In dieser Zeit muss ein Stütz-BH Tag und Nacht getragen werden um die Brust zu entlasten, Schwellung zu verringern und um die Wundheilung zu fördern. Auch nach den 6 Wochen ist es ratsam eine Zeit lang nur bequeme und unterstützende BH’s zu tragen.

Ebenfalls dürfen Sie in dieser Zeit keine schweren Sachen heben, ruckartige Bewegungen vermeiden und keinen Sport machen. Es empfiehlt sich auch in diesen Wochen auf dem Rücken zu schlafen.

Die Narben dürfen nicht in die Sonne, da sie sonst rot anlaufen können und den Heilungsprozess stören. Deshalb ist in den ersten beiden Monaten ein Besuch ins Sonnenstudio, Solarium und der Sauna nicht erlaubt. Umso weniger die Brust belastet wird umso besser wird die Wundheilung verlaufen.

Wann darf ich wieder Sport machen?

In den ersten 6 Wochen nach der OP dürfen Sie keinen Sport machen. Danach sollten Sie mit Absprache Ihres Arztes vorsichtig wieder beginnen.

Sportarten, die die Brust belasten wie zum Beispiel Tennis, Yoga, Schwimmen oder Laufen sind erst nach 2 Monaten wieder erlaubt. Ziel ist es ein schönes Ergebnis ohne Narben zu bekommen. Das geht am besten wenn Sie Ihren Körper nicht so schnell wieder belasten.

Wie lange dauern die Schmerzen?

Die Schmerzen nach einer Brustverkleinerung sind gering und können mit schwachen Schmerzmitteln gut unter Kontrolle gebracht werden.

In der ersten Zeit nach der Operation treten Schwellungen, Blutergüsse und ein leichtes Spannungsgefühl auf. Das ist nach einer Brustoperation ganz normal. Die Schmerzen klingen für gewöhnlich nach 3-5 Wochen wieder ab.

Bleiben nach der OP zur Brustverkleinerung Narben zurück?

Die Narbenheilung verhält sich von Mensch zu Mensch anders. Grundsätzlich ist die Heilung der Narben unauffällig wenn Sie die Dinge während der Nachsorge beachten. Wenn der Chirurg eine narbensparende Schnittführung anwendet sollten die Narben gut verheilen und nicht mehr sichtbar sein.

Da jede Person eine andere Hautbeschaffenheit hat, kann der Chirurg nicht vorhersagen, wie die Heilung aussehen wird. Aber wenn Sie sich schonen, den Spezial BH tragen und die Narbe mit einer speziellen Creme behandeln, werden die Narben gut verheilen.

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Was passiert, wenn ich nach dem Eingriff schwanger werde oder abnehme?

Wenn Sie nach der Brustoperation schwanger werden, kann sich dies auf das Ergebnis auswirken.

Aufgrund der Hormone schwillt die Brust während der Schwangerschaft an und wird größer. Um wieviel der Busen größer wird, ist bei jedem unterschiedlich. Nach der Schwangerschaft bleiben die Brüste meist etwas größer oder Hautgewebe erschlafft. Daher kann es sein, dass ihr Ergebnis nach der Entbindung anders aussieht.

Es kann auch sein, dass beim Eingriff eine Komplikation mit der Brustwarze auftritt und es dadurch zur Stillunfähigkeit kommt. Daher ist es ratsam sich vorher Gedanken über die Kinderplanung zu machen.

Wenn Sie große Gewichtsveränderungen haben, kann sich dies ebenfalls auf die Brust auswirken. Sollte dies der Fall sein besprechen Sie das am Besten mit Ihrem Arzt um abzuklären, ob eine Bruststraffung sinnvoll wäre.

Was ist sonst zu beachten?

Besprechen Sie alle weiteren Details mit ihrem Arzt. Klären Sie vorab das Verfahren Ihres operativen Eingriffs. Denn je nach Methode können andere Risiken und Nebenwirkungen entstehen. Der Arzt wird Sie dann bei einem Beratungsgespräch über die Risiken informieren. Hören Sie ansonsten auf die Anweisungen Ihres Arztes.

Zusammenfassend sollten Sie diese Dinge beachten:

  • schonen Sie sich für 6 Wochen
  • tragen Sie den Stütz-BH Tag und Nacht
  • gehen Sie erst nach 2-5 Tagen einer nicht körperlichen Arbeit nach
  • vermeiden Sie ruckartige Bewegungen
  • heben Sie keine schweren Sachen
  • schlafen Sie auf dem Rücken
  • treiben Sie mindestens 6 Wochen keinen Sport
  • gehen Sie nicht in die Sauna, Solarium oder Schwimmen
  • Belasten Sie Ihre Brust so wenig wie möglich!
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