Schweißflecken unter den Achseln – wie kann ich das vermeiden?

Das Vorstellungsgespräch für den Traumjob, die schwere Prüfung an der Uni, ein heiß ersehntes Date oder das erste Kennenlernen mit den Schwiegereltern – alles Situationen die uns zum Schwitzen bringen. Und jetzt sollen wir auch noch einen guten Eindruck hinterlassen. Wir sind angespannt, unter den Achslen bilden sich große Schweißflecken. Das ist unangenehm und lässt die Nervosität weiter steigen. Ein Teufelskreis, den Sie aber mit ein paar einfachen Tricks, wie zum Beispiel mit der MiraDry Therapie, leicht durchbrechen können.

Wie viel Schwitzen ist normal?

Was für viele Menschen unangenehm und eklig ist, ist für unseren Körper vor allem ein Schutzmechanismus. Schweiß hält den Körper kühl. Deshalb schwitzen wir beim Sport oder warmen Temperaturen umso mehr. Auch Angst oder Nervosität können den Körper erhitzen. Der Schweiß dient in solchen Situationen als Temperaturregulator. Wir schwitzen also immer dann, wenn sich die Temperatur in unserem Körper erhöht und wir diese wieder ausgleichen müssen.

Für die Schweißmenge ist laut aktuellen Studienergebnissen, die im Februar 2017 der Fachzeitschrift Experimental Physiology erschienen ist, nicht nicht das Geschlecht, sondern die Größe des Körpers verantwortlich. Größere Menschen schwitzen also mehr als kleinere – egal ob Mann oder Frau.

Fließt der Schweiß, obwohl er gar nicht benötigt wird, spricht man von krankhaftem Schwitzen. Dabei wird mehr Schweiß produziert, als nötig ist, um die Körpertemperatur wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Unter Fachleuten wird diese übermäßige Schweißproduktion als “Hyperhidrose” bezeichnet.

Tropft der Schweiß richtig vom Körper und bildet nasse Flecken auf Kleidung und Schuhen, deutet das häufig auf eine zu starke Schweißproduktion hin. Die Lebensqualität der Betroffenen wird dadurch extrem beeinträchtigt. Vielen sind die Schweißflecken und der starke Schweißgeruch äußert peinlich. Dabei denken sie oft nicht daran, dass es sich um eine Krankheit handeln könnte. Den Betroffenen kann dabei schon durch eine nicht operative miraDry-Schweißtherapie ganz einfach geholfen werden.

Diese einfachen Tricks, können helfen lästige Schweißflecken zu verhindern

So bleiben Ihre Achseln ganz sicher trocken:

Schauen Sie bei der Auswahl Ihres Deos genauer hin. Achten Sie dabei immer auf die Bezeichnung Antitranspriant. Diese Präparate enthalten Aluminiumsalze. Sie verschließen die Ausgänge der Schweißdrüsen und schränken die Schweißproduktion so effektiv ein. Weiße Rückstände können Sie einfach mit einem feuchten Tuch entfernen.

Ist das Deo alleine nicht genug, versuchen Sie es doch mit Achselpads. Solche Anti-Schweiß-Pads werden ganz einfach in die Kleidung geklebt und saugen dort den Schweiß auf. Außerdem sollten Sie auf die richtige Auswahl der Kleidung achten.

Setzen Sie bei der Kleiderwahl unbedingt auf das richtige Material. Baumwolle ist im Gegensatz zu Kunstfaser atmungsaktiver und trocknet schneller. Ein Lockerer Schnitt erhöht die Luftzirkulation hilft dem Körper zusätzlich sich besser zu temperieren. Und auch wenn es im ersten Augenblick kontraproduktiv erscheint, sollten Sie selbst bei warmen Temperaturen Unterhemden tragen. Diese verteilen den Schweiß besser und lassen ihn schneller wieder verdunsten.

Geben Sie ihrem Körper genügend Flüssigkeit. Denn wer mehr trinkt, schwitzt automatisch weniger. Um gut zu funktionieren benötigen wir täglich rund zwei Liter Wasser. Verzichten Sie dabei aber auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola oder schwarzen Tee. Diese können die Schweißproduktion sogar fördern.

Wenn es doch einmal zu rinnen beginnt, ist das Abtupfen immer noch eine einfache aber effektive Methode, um Schweißflecken zu verhindern. Dafür können Sie einfach etwas Toilettenpapier oder trockene Tücher verwenden. Vergessen Sie danach aber nicht Deo auf die trockenen Haut aufzutragen, um eine erneute Schweißbildung zu vermeiden.

Hier alle Tipps noch einmal im Überblick:

  • Antitranspirante statt herkömmliche Deos verwenden
  • Achselpads saugen den Achselschweiß auf
  • Auf die richtige Kleidung achten
  • dem Körper ausreichend Flüssigkeit zuführen
  • im Notfall einfach abtupfen

Kommt eine dauerhafte Schweißtherapie für mich in Frage?

Sie schwitzen und schwitzen und haben das Gefühl es hilft rein gar nichts? Dann könnte für Sie eine dauerhafte Anti-Schweiß-Therapie die Lösung sein. Solche Therapien werden häufig von plastischen Chirurgen ganz ohne Operation durchgeführt. Durch präzise gesteuerte elektromagnetische Energie werden Schweiß- und Geruchsdrüsen nachhaltig entfernt.

Ein schöner Nebeneffekt: ein Großteil der Haarwurzeln wird ebenfalls permanent beseitigt. Schon eine 60 bis 90 minütige Behandlung reicht, um den unangenehmen Schweiß ein für alle mal zu beseitigen. So können Sie wieder befreit durch den Tag gehen und müssen sich nie wieder für unangenehme Flecken oder Schweißgeruch schämen.

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PD Dr. Med. Maximillian Eder

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Geprüft durch Dr. Maximilian Eder

Dr. Maximilian Eder ist seit vielen Jahren Spezialist der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie.
Besonders die Brustvergrößerung München wie auch die Schamlippenverkleinerung und die Penisvergrößerung zählen zu Spezialgebieten von Dr Maximilian Eder.
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