Gründe für eine Brust­verkleinerung

Für eine operative Brustverkleinerung gibt es sowohl physische als auch psychische Gründe. Zu große Brüste (Makromastie) sind meist genetisch bedingt. Sie stellen für die betroffene Person häufig nicht nur eine körperliche, sondern auch seelische Belastung dar. Auch Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften und hormonelle Veränderungen können die Form und das Volumen der Brüste stark beeinflussen.

Ein großer, schwerer Busen führt sehr oft zu Rücken-, und Nackenschmerzen. Es fällt den betroffenen Frauen schwer einen passenden BH zu finden, der nicht an den Trägern einschneidet. Und auch sehr schlanke Frauen fühlen sich mit einer üppigen Oberweite oft fülliger als sie wirklich sind, was psychisch sehr belastend ist. Außerdem wird das Brustgewebe durch das Gewicht der Brüste mit der Zeit geschwächt. Ein Hängebusen kann die Folge sein.

„Eine Brustverkleinerung kann helfen, das körperliche und seelische Wohlbefinden zu verbessern. Ich berate Sie gerne bezüglich Voraussetzungen, Ablauf und Kosten.“

Dr. Maximilian Eder

Physische (körperliche) Gründe für eine Brustverkleinerung

Ein wesentlicher Grund für eine Brustverkleinerung ist die enorme Belastung für Körper und Haut. Vor allem Schmerzen an den Schultern, im Nacken und am Rücken sind typische Symptome bei Frauen mit fülliger Oberweite. Das Gewicht der großen Brust zieht nach vorne und muss ständig vom Körper ausgeglichen werden. Die Muskeln verkrampfen und sind schmerzhaft verspannt. Langzeitfolgen durch zu große Brüste wie Haltungsschäden oder Bandscheibenvorfälle sind keine Seltenheit. Oft kann nicht einmal ein passender BH helfen, die Schmerzen zu verringern. Meist schneiden entweder die Träger an den Schultern ein oder der BH bietet einfach nicht genügend Halt. 

Viele Sportarten wie Joggen, Reiten oder Tennis sind mit zu großen Brüsten fast unmöglich bzw. sehr unangenehm. Ein Sport-BH muss wirklich sehr gut sitzen, damit sich die Brüste beim Sport nicht zu stark bewegen. Die Bewegung der Brust kann Rückenschmerzen verschlimmern und das Gewebe extrem beanspruchen. Sogar Risse im Bindegewebe, sogenannte Dehnungsstreifen, sind die Folge.

Die Haut wird vor allem in der Unterbrustfalte stark beansprucht. Besonders im Sommer können sich durch Schweiß und Reibung schmerzhafte Reizungen zeigen. Auch Infektionen und Hautpilze sind möglich. Durch eine Brustverkleinerung werden körperliche Beschwerden einfach behoben und die betroffenen Frauen fühlen sich anschließend viel wohler in ihrem Körper. 

Psychische (seelische) Gründe für eine Brustverkleinerung

Neben den körperlichen Beschwerden gibt es auch noch eine Reihe psychischer Gründe, die eine Brustverkleinerung indizieren können. Mitunter fühlen sich Frauen mit großen Brüsten auf ihr Äußeres reduziert, denn der Busen zieht auch ungewollt die Blicke anderer auf sich. 

Eine große Brust lässt sich außerdem nur schwer durch Kleidung kaschieren. Meist müssen die Betroffenen zu große Kleidungsstücke tragen, was auch schlanke Frauen eher üppig wirken lässt. BHs und Bikinis von der Stange passen nicht. Das nagt am Selbstbewusstsein und manche Frauen fühlen sich nicht mehr attraktiv. 

Hinzu kommt, dass das Bindegewebe der schweren Brüste mit der Zeit erschlafft und so nicht selten eine Hängebrust entsteht. Der Leidensdruck nimmt weiter zu. Die betroffenen Frauen zeigen sich nicht mehr gerne nackt oder in Unterwäsche, weil sie sich für ihren Busen schämen. Das kann nicht nur die eigene Psyche, sondern auch das Sexualleben oder eine Partnerschaft nachhaltig schädigen. Durch eine Brustverkleinerung lässt sich die Lebensqualität der Patientinnen deutlich verbessern.

„Viele meiner Patientinnen berichten von einem komplett neuen Lebensgefühl nach einer Brustverkleinerung. In unserem Beratungsgespräch zeige ich Ihnen einige Vorher-Nachher-Bilder.“

Dr. Maximilian Eder

Wer ist für eine Brustverkleinerung geeignet?

Eine Brustverkleinerung ist grundsätzlich für alle Patientinnen geeignet, die unter psychischen oder physischen Problemen infolge einer Makromastie (große Brust) leiden. Das Wachstum der Brust muss abgeschlossen sein. Das heißt, die Patientin muss zum Zeitpunkt der Operation mindestens volljährig sein. 

Sind große Brüste die Folge einer starken Gewichtszunahme, Übergewicht oder Fettleibigkeit sollte die Patientin zunächst das Gewicht durch Sport und Ernährung zu reduzieren. Wird durch diese Maßnahmen kein Erfolg erzielt, kann auch in diesen Fällen eine Mammareduktion in Betracht gezogen werden. Jedoch ist das ästhetische Ergebnis in diesen Fällen limitiert.

Ist die Brust durch ihr starkes Gewicht schon deutlich abgesunken, wird die Brustverkleinerung in der Regel mit einer zusätzlichen Bruststraffung kombiniert. Dabei wird überschüssiges Gewebe entfernt. Das Brustgewebe samt Brustwarzenhof wird so modelliert, dass mehr Fülle im oberen Brustbereich erzielt wird und die Brust zusätzlich gestrafft wird.  

Bei einer Brustverkleinerung hängt das Vorgehen und die Operationsmethode stark von den individuellen Gegebenheiten der Brüste ab. Deshalb wird die Brust und das Brustgewebe, im Rahmen eines Vorgesprächs, genauestens von Dr. Eder untersucht. Auf Grundlage dieses Befundes bespricht er gemeinsam mit der Patientin die weitere Vorgehensweise.