Ablauf einer Brust­verkleinerung

Bei der Brustverkleinerung hängt das Vorgehen, der Ablauf und die Operation stark von den individuellen Gegebenheiten der Brüste ab. Deshalb wird die Brust und das Brustgewebe im Rahmen eines Vorgesprächs genau untersucht und analysiert. Auf Grundlage dieses Befundes wird dann das weitere Vorgehen besprochen. 

Wenn Sie planen eine Brustverkleinerung durchführen zu lassen, sollten Sie nicht nur über den Ablauf der Operation Bescheid wissen, sondern auch was es vorher und nachher zu beachten gibt. Denn die Vor- und Nachsorge sind für einen schnellen Heilungsverlauf und ein optimales Ergebnis der Brustverkleinerung wichtig. Dazu gehört zum Beispiel das Tragen eines speziellen Stütz-BHs und die richtige Narbenpflege.

Wie der Ablauf einer Brustverkleinerung in der Regel vonstattengeht, sowie alle wichtigen Details über die Operation sowie Vor- und Nachsorge bei der Brustverkleinerung erfahren Sie im Folgenden.

„Alle Ihre individuellen Fragen werden in einem ausführlichen Beratungsgespräch geklärt.“

Dr. Maximilian Eder

Der Ablauf einer Brustverkleinerung im Überblick

Das Beratungsgespräch – Brustverkleinerung

Im ersten Beratungsgespräch zur Brustverkleinerung geht Dr. Eder auf Ihre individuelle Ausgangslage ein. Sprechen Sie mit ihm über Ihre Wünsche und Vorstellungen bezüglich der neuen Brust. Er untersucht die Brust und bespricht mit Ihnen, welche Operationsmethode am besten für Sie geeignet ist. 

Bei einer Brustverkleinerung gibt es verschiedene Techniken, die zur Anwendung kommen können. Je nachdem wie viel Brustgewebe entfernt werden soll, werden entsprechende Schnitte gesetzt. 

Um die passende Schnitttechnik auszuwählen, vermisst Dr. Eder Ihre Brust genau. Er klärt Sie ausführlich über alle Möglichkeiten der Brustverkleinerung auf. Dazu gehören insbesondere auch Informationen über mögliche Risiken und Nebenwirkungen, Kosten sowie die richtige Vor- und Nachsorge.

Vor der Brustverkleinerung – die richtige Vorsorge

Wie bei jeder Operation müssen auch vor der Brustverkleinerung einige Dinge beachtet werden. Nehmen Sie 10 Tage vor der OP keine blutverdünnenden Medikamente (z.B. Aspirin) ein. 

Zusätzlich sollten sie sowohl vor als auch nach der Operation auf Nikotin und Alkohol verzichten, weil dies die Wundheilung verzögern kann. Teilen Sie Dr. Eder bereits im Vorgespräch mit, wenn Sie unter Allergien/Vorerkrankungen leiden oder regelmäßig Medikamente einnehmen. 

Vor der OP wird eine Ultraschalluntersuchung beim Frauenarzt empfohlen, um eventuelle Veränderungen im Brustgewebe vor der Operation auszuschließen. Es erfolgt vorher zudem ein Aufklärungsgespräch mit dem Narkosearzt, der mit Ihnen das jeweilige Anästhesieverfahren bespricht. Klären Sie vor der Operation unbedingt alle offenen Fragen und Unsicherheiten. 

Die Operation – Ablauf des operativen Eingriffs zur Brustverkleinerung

Die Operation findet ambulant in der Praxis von Dr. Eder in München statt. Sie wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel zwischen 2 und 3 Stunden. 

Direkt vor der Operation werden die geplante Schnittführung auf der Haut eingezeichnet. Bei dem Eingriff wird das überschüssige Gewebe entfernt. Die Brustwarze wird nach oben versetzt und die Brust neu geformt. In der Regel bleiben die Stillfähigkeit sowie die Sensibilität der Brustwarze erhalten, da diese nicht vom Brustgewebe abgelöst wird. Abschließend werden die Wundränder mit selbstauflösenden Fäden vernäht und mit speziellen Haftpflastern (Steristrips) verklebt). Es müssen keine Drainagen eingelegt werden, da Dr. Eder eine blutarme OP Technik anwendet.

Nach der Operation werden Sie im ruhigen Aufwachraum der Praxis von Dr. Eder freundlich und umsorgend betreut. Sie erhalten etwas zu trinken und zu essen, gehen in Begleitung bereits ein paar Schritte. Nachdem Sie sich gut erholt haben und alles gut verlaufen ist, können Sie am selben Tag in Begleitung eines Erwachsenen nach Hause. Sie müssen nicht übernachten. 

Nach der Brustverkleinerung – die richtige Nachsorge für ein schönes Ergebnis

Das Wichtigste nach einer Brustverkleinerung ist, dass Sie sich schonen. Nach der Operation ist eine körperliche Schonzeit von mindestens 4-6 Wochen notwendig. In dieser Zeit muss ein spezieller Stütz-BH Tag und Nacht getragen werden. Dieser hilft die Brust zu entlasten, Schwellungen zu verringern und die Wundheilung zu fördern. Nach den 6 Wochen ist es ratsam eine Zeit lang nur bequeme und unterstützende BH’s zu tragen. 

Außerdem sollten Sie in der Erholungsphase keine schweren Sachen heben, ruckartige Bewegungen vermeiden und keinen Sport betreiben. Anfängliche Spannungsgefühle und leichte Schmerzen können mit herkömmlichen Schmerzmitteln gut behandelt werden. 

In der ersten Zeit nach der Operation können Schwellungen, Blutergüsse und ein leichtes Spannungsgefühl auftreten. Das ist nach einer Brustoperation ganz normal. Die Spannungsgefühle klingen für gewöhnlich nach rund 2 Wochen wieder ab. Die meisten Patientinnen sind bereits nach ca. einer Woche wieder gesellschafts- und arbeitsfähig. Bei körperlich stark belastender Arbeit ist eine längere Ausfallzeit möglich.

Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit können die Wundheilung beeinträchtigen. Die Narben werden in den ersten zwei Wochen mit speziellen Haftpflastern (Steristrips) bedeckt. Mit diesen Steristrips können Sie in der Regel ab dem dritten Tag duschen. Die Pflaster müssen dabei nach dem Duschen trocken geföhnt werden, damit sich keine Feuchtigkeit unter dem Pflaster sammelt. 

Vermeiden Sie in den ersten 6 Monaten direkte Sonneneinstrahlung oder einen Besuch im Sonnenstudio. Bei einem ersten Sonnenbad nach rund 6 Wochen sollte jeweils unter dem Bikini ein Sonnenschutzfaktor auf die Narbe aufgetragen werden. Für eine optimale Wundheilung werden die Narben nach rund 2 Wochen mit einer Narbencreme behandelt. Welche Narbencreme für Sie am besten geeignet ist, wird Dr. Eder mit Ihnen in den Nachsorgeterminen festlegen.Vorrangiges Ziel nach der Brustverkleinerung ist es, ein schönes Ergebnis ohne stark sichtbare Narben zu bekommen. Das geht am besten, wenn Sie Ihren Körper nicht zu schnell wieder belasten und dieregelmäßigen Nachsorgetermine einhalten.