Häufige Fragen zur Brust­ver­größerung

Brustvergrößerung München - Dr. med. Maximilian Eder

Auf dieser Seite finden Sie FAQs zum Thema Brustvergrößerung. Dr. Maximilian Eder steht in seiner Praxis in München für alle weiteren Fragen zur Verfügung.

Allgemeines zur Brustvergrößerung

Ab welchem Alter ist eine Brustvergrößerung möglich?

Eine Brustvergrößerung ist erst ratsam, wenn der Körper der Patientin ausgewachsen ist. In der Regel ist die körperliche Entwicklung mit Vollendung des 18. Lebensjahres abgeschlossen. Mitunter kann es jedoch ratsam sein auch nach dem 18. Lebensjahr die weitere Entwicklung der Brust abzuwarten bevor man eine Brustvergrößerung mit Implantat vornimmt. Eine Entscheidung zur Brustoperation ist immer von der jeweiligen anatomischen Ausgangssituation der Patienten abhängig und muss für jeden Patienten individuell getroffen werden.

Bis zu welchem Alter ist eine Brustvergrößerung möglich?

Sofern der allgemeine Gesundheitszustand es zulässt und durch einen operativen Eingriff keine gesundheitsschädlichen Folgen zu befürchten sind,  kann eine Brustvergrößerung auch in höherem Alter durchgeführt werden. Jedoch müssen natürlich die körperlichen Voraussetzungen wie bspw. die Hautelastizität noch ausreichend gut sein, um ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis erreichen zu können. 

Verlieren die Brüste durch eine Operation an Empfindlichkeit?

Durch den chirurgischen Eingriff kann es zu einer Veränderung der Empfindlichkeit bei Ihren Brüsten kommen. Meist sind diese Veränderungen jedoch nur temporär im Zuge der Operation, bspw. durch Schwellungen.

Was ist eine 3D-Simulation?

Bei einer 3D-Simulation von Crisalix wird ein 3D-Scan Ihrer Brust angefertigt. Mithilfe der Software kann ein Vorher Nachher Vergleich der operierten Brust durchgeführt werden. Sie erhalten so eine bessere Entscheidungsmöglichkeit über die Form und Größe Ihrer Brust nach der Operation.

Was ist eine Brustfehlbildung?

Bei einer Brustfehlbildung ist eine oder sind beide Brüste deformiert. Es gibt dabei verschieden starke Ausprägungen von Fehlbildungen. Mit der Plastischen & Ästhetischen Chirurgie gibt es Möglichkeiten zur Wiederherstellung einer ästhetischen Brustform. Zu Brustfehlbildungen zählen unter anderen Anisomastie, Makromastie, Amastie, tubuläre Brust,  Mikromastie und Symmastie. 

Nach der Operation

Wie lange dauert es bis man nach einer Brust OP wieder fit ist?

Nach der Brustvergrößerung sollten sich die Patientinnen ca. 2-5 Tage körperlich schonen. Nach einer Woche kann man seiner beruflichen Tätigkeit in der Regel wieder nachgehen, insofern es sich um eine sitzenden Tätigkeit handelt bei der man nicht schwer heben muss. Bei körperlichen Arbeiten sollten Sie sich eine längere Auszeit bis zu 2 Wochen im Normalfall gönnen. Leichte sportliche Betätigung ist nach rund 4-6 Wochen wieder möglich. 

Was muss ich nach einer Brustvergrößerung beachten?

Nach der Brust-OP sollten Sie sich ausreichend schonen und die Nachsorgetermine einhalten. Tragen Sie unbedingt den speziellen Stütz-BH immer Tag und Nacht. Belasten Sie Ihre Brust auch nicht unnötig wie durch ruckartige Bewegungen oder Sport. Außerdem sind in der ersten Zeit nach der OP Schwimmbad und Sauna tabu. Die Narben sollten in den ersten 6 Monaten auch nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Die Narbenpflege mit einer speziellen Narbencreme ist essentiell. Die weiteren Details wird Dr. Eder immer individuell an die Bedürfnisse und an die OP Methode anpassen und ausführlich mit Ihnen besprechen.

Wie lange muss ich nach einer Brustvergrößerung Bettruhe halten?

Eine Brustvergrößerung wird in den meisten Fällen ambulant vorgenommen. Sie dürfen nach einer kurzen Erholungs- und Überwachungsphase im Aufwachraum unseres OP’s nach dem Eingriff in Begleitung nach Hause. Dort ist es allerdings wichtig sich in den ersten Tagen zu schonen. Sie sollten nicht schwer heben und keine ausufernden Bewegungen mit den Armen machen. Aber eine strikte Bettruhe ist nicht notwendig. In den ersten 2-3 Tagen nimmt die Schwellung der Brust noch ein wenig zu und es können Spannungsgefühle entstehen. Hier hilft es die Brust regelmäßig für max. 15 Min zu kühlen.

Was passiert, wenn sich mein Körpergewicht nach einer Brust OP verändert?

Wenn Sie  zu- oder abnehmen verändert sich natürlich auch das Volumen der Brust. Bei einer Gewichtsabnahme verliert auch die Brust an Gewebe und es kann passieren, dass das Implantat sichtbarer und fühlbarer wird. Insbesondere bei Brustoperationen mit Eigenfett wie bspw. der PRIME Brustvergrößerung sollten Gewichtsschwankungen vermieden werden, weil ansonsten das eingebrachte Eigenfett wieder abgebaut wird. Allgemein sollten Gewichtsschwankungen von mehr als 5 kg vermieden werden.

Wie verändert sich meine vergrößerte Brust in der Schwangerschaft?

Führt man eine Brustvergrößerung vor einer Schwangerschaft durch, ist es möglich, dass sich die Brust nach der Schwangerschaft verändert. Durch die Volumenzunahme beim Milcheinschuss und durch den Stillvorgang wird die Haut und das Gewebe gedehnt. Bei einer guten Gewebeelastizität kann sich die Haut in der Regel nach der Schwangerschaft wieder gut zurückbilden und die Brust nimmt wieder eine altersentsprechende Form an. Ist jedoch das Gewebe durch Gewichtszunahmen, altersbedingte Veränderungen oder große Brustimplantate vorbelastet, kann es nach der Schwangerschaft zu einem Erschlaffen der Haut kommen, die ggf. eine Korrektur der Brust notwendig macht, um wieder die gewünschte Brustform zu erzielen.

Kann ich nach der Brustvergrößerung duschen?

Bereits am Tag nach der Brustoperation darf geduscht werden. Die Wunde ist mit speziellen Haftpflastern (sog. Steristrips) verklebt, welche für rund 2 Wochen auf der Wunde bleiben. Direkt nach dem Duschen müssen diese  Wundpflaster immer trocken geföhnt werden, um Feuchtigkeitsansammlungen auf der Narbe zu vermeiden.

Wie pflege ich die Narben nach der Brustvergrößerung?

Die Wunde wird für rund 2 Wochen mit speziellen Wundpflastern (sog. Steristrips) abgeklebt werden. Nach rund 2 Wochen erfolgt die erste Wundkontrolle. Hierbei werden die Steristrips entfernt, die Wunde gereinigt und erneut Steristrips für weitere 2 Wochen aufgebracht. Nach insgesamt 4 Wochen werden die Steristrips entfernt und die Narbenbehandlung kann mit unterschiedlichen Cremes begonnen werden. Welche Narbenbehandlung für Sie die optimalste ist bespricht Dr. Eder mit Ihnen im Verlauf der Nachbehandlung und passt ggf. die Narbenbehandlung an den Heilungsverlauf individuell an. Wichtig ist, keinen Druck oder Zug auf die Narbe auszuüben, sodass BH’s mit Bügeln in den ersten 3 Monaten nicht getragen werden sollten. Außerdem sollte die Narbe in den ersten 6 Monaten keiner direkten UV-Strahlung ausgesetzt werden und beim Sonnenbaden mit einem UV-Faktor 50 geschützt werden.

Kosten einer Brustvergrößerung

Was kostet ein Brustimplantat?

In der Praxis von Dr. Eder kostet eine Brustvergrößerung mit Implantat ab 6.800 € bis 8.200 €. Dies ist ein Richtwert, denn jeder Eingriff ist individuell. Die anfallenden Kosten werden vorab im Beratungsgespräch vereinbart.

Wann zahlt die Krankenkasse?

Bei der Brustvergrößerung mit Implantat oder Eigenfett aus ästhetischen Gründen, wird die Krankenkasse keine Kosten übernehmen. Besteht jedoch ein medizinischer Grund, übernimmt die Krankenkasse die Brust OP. Dr. Eder kann jedoch nur mit privaten Krankenkassen oder Selbstzahlern abrechnen. Mit gesetzlichen Krankenkassen ist keine Abrechnung möglich.

Fragen zu Brustimplantate

Wann muss ein Brustimplantat entfernt werden?

Die Hersteller moderner Brustimplantate geben Ihnen eine lebenslange Produktgarantie auf die Implantate.  Es besteht bei der Verwendung moderner Implantate nicht mehr eine Austauschfrist wie bei älteren Modellen, bei denen man empfohlen hatte nach ca. 10-15 Jahren einen Wechsel vorzunehmen. Somit kann ein Implantat bei nicht Auftreten von speziellen Nebenwirkungen, wie z.B. einer Kapselfibrose, theoretisch im Körper verbleiben, ohne es nach einer gewissen Zeit austauschen zu müssen. 

Kann ein Brustimplantat verrutschen oder platzen?

Die besondere Oberflächenstruktur moderner Brustimplantate sorgt für ein sicheres Einwachsen und einen guten Halt. Aus diesem Grund können Implantate nur in seltenen Ausnahmefällen verrutschen. Ein Platzen von Silikonimplantaten ist sehr unwahrscheinlich, da diese mittels mehrerer Hüllen und kohäsiven Silikongel im Inneren stabil sind und selbst bei einer äußerst seltenen Ruptur oder Beschädigung nicht auslaufen können.

Welche Operationsmethode ist die schonendste?

In der Regel kann eine Brustvergrößerung über alle existierenden Zugangswege schonend durchgeführt werden. Die Frage ist eher, welche ist die für die Brust geeignetste.  Das muss immer individuell und entsprechend den Wünschen der Patienten besprochen werden. Ob ein Schnitt über die Achsel, um den Brustwarzenhof oder die Unterbrustfalte erfolgen sollte, bespricht Dr. Eder im Rahmen der Erstberatung mit Ihnen ausführlich. Generell ist Dr. Eder auf narbensparende OP Methoden spezialisiert, insbesondere auf die “Minimal-Scar-Technik” bei der Brustvergrößerung mit Implantat.

Welche Implantat-Lage ist die beste?

Die Lage des Implantats wie auch die Wahl der Operationsmethode muss individuell getroffen werden. Dabei sind die körperlichen Voraussetzungen der Patientin sowie das gewünschte Ergebnis ausschlaggebend. Das Implantat kann über oder unter dem Brustmuskel, zwischen der Brustmuskelfaszie und dem Brustmuskel oder hinter vier Brustmuskeln eingesetzt werden. Die modernen Brustimplantate mit ihren unterschiedlichen Gelkonsistenzen ermöglichen eine individuelle Anpassung der Brustform an die Patientenwünsche. 

Was sind die Vorteile der Lage des Implantats über dem Brustmuskel?

Dieser Eingriff ist durch die Schonung des Brustmuskels mit weniger Schwellung und einem schnelleren Heilungsprozess  nach der Operation verbunden. Bei der Positionierung oberhalb des Brustmuskels wird eine mögliche Animation des Implantates vermieden. Das bedeutet, dass es hierbei mitunter bei starkem Heben durch die Interaktion des Muskels mit dem Implantat zu sichtbaren Bewegungen der Brust kommen kann. Außerdem kann durch die Implantatlage auf dem Brustmuskel ein sehr enges Dekollete geformt werden, da die Brüste näher zusammengebracht werden können, als wenn das Implantat unter dem Brustmuskel liegt. Jedoch muss ein ausreichend dicker Gewebemantel existieren, da ansonsten die Implantatgrenzen bei sehr dünner Haut sichtbar sind. Hier ist jedoch eine Kombination mit Eigenfett, eine sog. PRIME Brustvergrößerung, eine sehr gute Option durch das zusätzliche Platzieren von Eigenfett die Brustgrenzen harmonisch zu gestalten und sichtbare Implantate zu vermeiden. Jedoch sollte die Größe der Implantate sehr moderat gewählt werden, um eine Überdehnung der Haut zu vermeiden.

Was sind die Vorteile bei der Platzierung der Implantate unter dem Brustmuskel?

Liegen die Brustimplantate unter dem Brustmuskel sind die Implantatränder besser bedeckt und bei sehr dünnen Patienten mit wenig Gewebeschicht nicht  sichtbar. Es entsteht ein natürlich und formstabiles Ergebnis, auch für Frauen mit wenig Eigengewebe, da die Silikonkissen zusätzlich vom Muskel gestützt werden. Jedoch kann es dann mitunter zu einer sichtbaren Beweglichkeit der Implantate kommen. Dies ist nicht schädlich für den Muskel oder die Implantate, jedoch kann es als störend empfunden werden.

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?

Wie bei jeder chirurgischen Operation können auch bei diesem Eingriff Komplikationen auftreten. Zum einen sind dies die Risiken einer Narkose. Aber auch Wundheilungsstörungen oder temporäre Sensibilitätsstörungen, die sich aber nach wenigen Wochen wieder zurückbilden. Durch die Anwendung der „No-Touch-Technik“ werden mögliche Gefahren wie das Entstehen einer Kapselfibrose oder Infektionen deutlich reduziert.

Kann ich mit Brustimplantaten noch stillen?

Grundsätzlich ist es kein Problem Ihr Kind, trotz Brustvergrößerung zu stillen. Die modernen und narbensparenden OP Methoden sind sehr schonend und es werden keine Geweberegionen, die für die Milchproduktion verantwortlich sind beschädigt. Die hochwertigen Silikonimplantate sind auslaufsicher und stellen keine Gefahr für Ihr Neugeborenes dar.

Brustimplantate – welche Arten von Brustimplantaten gibt es?

Grundsätzlich gibt es Kochsalz-, Hydrogel- und Silikonimplantate. Modernste, qualitativ hochwertige Implantate aus vernetztem Silikon können nicht auslaufen. Die Resultate sind besonders natürlich. Mit dieser Art von Implantat kann fast jede gewünschte Größe modelliert werden. Runde Implantate verteilen das Volumen gleichmäßig über die gesamte Brust. Anatomische Implantate haben ihren Volumenschwerpunkt eher im unteren Brustbereich.

Gibt es einen Zusammenhang von Brustkrebs und Brustimplantaten?

Zahlreiche Studien belegen, dass eine Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten das Auftreten von Brustkrebs nicht beeinflusst. So lässt sich auch kein Zusammenhang zwischen Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Lupus Erythematosus oder Sklerodermie und Silikonimplantaten erkennen.

Ist die Brustkrebsvorsorge mit Implantaten weiterhin möglich?

Die eingesetzten Implantate haben keinen Einfluss auf die Beurteilung des Brustgewebes bei der Durchführung einer Mammographie oder Sonographie (Ultraschalluntersuchung). Die Vorsorgeuntersuchungen bei modernen Brustimplantaten können ohne Beeinträchtigung  durchgeführt werden.

Was kostet ein Implantatwechsel?

Die Kosten für einen Implantatwechsel bei Dr. Eder in München bewegen sich von 7.500 € bis 9.500 €. Dabei ist zu beachten, dass jede Operation individuell ist. Die Kosten dafür werden im gemeinsamen Beratungsgespräch mit Dr. Eder vereinbart.

Wie oft müssen Brustimplantate gewechselt werden?

Ein Implantatwechsel ist nur dann erforderlich, wenn die heutzutage seltene Nebenwirkung der sog. Kapselfibrose auftritt. Bei der Kapselfibrose kommt es zu einer bindegewebigen Verhärtung um das Implantat, welches zu Formveränderungen der Brust oder im fortgeschrittenen Stadium zu Schmerzen führen kann. Dann ist ein Implantataustausch ratsam.   Moderne Silikonimplantate haben seitens der Hersteller eine lebenslange Produktgarantie, sodass sie theoretisch bei nicht Auftreten von Nebenwirkungen und Komplikationen  dauerhaft im Körper verbleiben könnten. Bei Silikonimplantaten der 1. und 2. Generation sollte ein Austausch nach 10 bis 15 Jahren erfolgen. Ansonsten liegt es an der Patientin, wenn auf Wunsch ein anderes Implantat eingesetzt oder ausgetauscht werden soll.

Wann ist ein Implantatwechsel sinnvoll?

Sofern keine fortgeschrittene Kapselfibrose, Entzündung oder Erkrankung der Brust besteht, ist ein Austausch aus medizinischen Gründen bei modernen Brustimplantaten nicht notwendig. Bei älteren Silikonimplantaten der 1. und 2. Generation sollte ein Wechsel in der Regel nach 10 bis 15 Jahren durchgeführt werden. 

Fragen zu Operationsmethoden

Bei welchem Schnitt ist die Narbe am unauffälligsten?

Mit der “Minimal Scar Technik” entsteht entlang der Unterbrustfalte eine Narbe von ca. 2,5 cm Länge. In der Regel bleibt diese nach vollständiger Abheilung auch nur minimal sichtbar zurück und ist durch die Unterbrustfalte bedeckt. Narben im Bereich der Brustwarze sind im Vergleich sichtbarer, da sie sich direkt auf der Brust befinden. Jedoch sind diese bei spezieller Nahttechnik wenig sichtbar und sind mitunter bei erschlafften Hautgewebe notwendig, um die Brust ansprechend modellieren zu können. Der Schnitt in der Achselregion liegt außerhalb des sichtbaren Bereichs der Brust, ist jedoch beim Heben der Arme mitunter deutlich sichtbar, da die Narbenheilung im behaarten Bereich der Achsel erfahrungsgemäß schlechter ist.

Welche Schnittführung ist die Beste?

Die Wahl der Operationsmethode muss individuell getroffen werden. Die Voraussetzungen und Wünsche sind bei jeder Frau unterschiedlich. Je nach Form und Größe der Brust sowie der Wahl des Implantates wird über die beste Schnittführung gemeinsam mit dem Arzt entschieden. Eine pauschale Aussage dazu kann hier nicht getroffen werden.

Kapselfibrose als Nebenwirkung

Wie gefährlich ist eine Kapselfibrose?

Eine Kapselfibrose wird in 4 verschiedene Stadien eingeteilt. Im ersten Grad ist nur eine leichte Verhärtung spürbar. Hier besteht meist kein Handlungsbedarf. Dies geht hin bis zum Grad vier einer ausgeprägten Kapselfibrose. Hier ist die Deformation der Brust erkennbar und Schmerzen treten auf. In Rücksprache mit dem Facharzt sollte das Implantat in diesem Stadium entfernt werden. Grundsätzlich gehen nach aktuellen Stand der Wissenschaft aber von einer Kapselfibrose keine gesundheitlichen Schäden aus. 

Was kann man tun bei einer Kapselfibrose?

Bei Verdacht auf Kapselfibrose sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Der Grad der Kapselfibrose wird untersucht und der mögliche Handlungsbedarf entschieden. Bei milderen Formen der Kapselfibrose können Massagen oder medikamentöse Therapien erfolgreich sein. Bei fortgeschrittener Kapselfibrose ist der Implantatwechsel sinnvoll.

Was sind Symptome einer Kapselfibrose?

Mögliche Symptome eine Kapselfibrose sind Verhärtungen an der Brust, Spannungsgefühle und Schmerzen bei bestimmten Bewegung oder aber auch in Ruhe, Deformationen oder Asymmetrien der Brust, Faltenbildung, Verformung oder Verdrehung des Implantats.

Wie bemerkt man eine Kapselfibrose?

Bei einer Kapselfibrose gibt es Stadien von 1 bis 4. Jeweils unterschiedlich sind die Symptome. Im ersten Grad  ist eine Verhärtung kaum  spürbar und die Brust ist meist schmerzlos. Im vierten Grad ist die Brust jedoch verhärtet, mitunter verformt und die Patientin kann unter dauerhaften Schmerzen leiden. Eine chirurgische Operation ist meist notwendig, wenn die Brust schmerzhaft verhärtet und verformt ist.