Peinliche Schweißflecken – wie kann man das verhindern?

Wer zu viel schwitzt, kann unter Hyperhidrose leiden – und das Ausmaß des Leidens ist nicht gerade gering. Bevor die Arme in die Höhe gehoben werden, blicken Sie erst einmal nach rechts und nach links. Damit müssen Sie sich nicht abfinden. Erfahren Sie hier mehr über Hyperhidrosis und was Sie dagegen unternehmen können.

Welche Funktion hat das Schwitzen überhaupt?

Ein bisschen Schweiß ist noch keine Hyperhidrosis. Schwitzen ist eine der wichtigsten Funktionen unseres Körpers. Es handelt sich dabei um eine sehr effiziente körpereigene Klimaanlage, die verhindert, dass wir überhitzen.

Auch ohne irgendeine Art von körperlicher Anstrengung oder Wärme sondert der Körper rund 150 ml Schweiß ab. In Extremsituationen sind es sogar mehrere Liter und die zeigen sich meistens in großen Schweißflecken auf der Kleidung.

Was kann ich gegen das übermäßige Schwitzen tun?

Es gibt viele Tricks, die Sie bei einer leichten Hyperhidrosis anwenden können.

Das sind die effektivsten Lösungen:

  • Deos mit Aluminiumchlorid benutzen
  • luftige Kleidung tragen
  • Achselpads benutzen
  • scharfes Essen vermeiden
  • auf Alkohol und Koffein verzichten

Die Aluminiumsalze in den Deos verstopfen die Schweißdrüsen. Am besten helfen hoch dosierte Präparate aus der Apotheke. Eine locker sitzende Bluse sorgt dafür, dass der Schweiß besser verdunsten kann. Es entstehen also keine Schweißflecken. Die Pads saugen den Schweiß auf, bevor er an die Kleidung gelangt. Zu guter Letzt hilft es immer, schweißtreibende Lebensmittel aus dem Nahrungsplan zu verbannen.

Ab wann ist zu viel Schwitzen eine Krankheit?

Alles, was über normales Schwitzen hinausgeht, gilt als krankhaft und ist somit eine Hyperhidrose. Doch was ist eigentlich normal bzw. unnormal. Es ist normal, wenn der Körper auf hohe Temperaturen mit Schwitzen reagiert. Es ist unnormal, wenn er nahezu willkürlich Schweiß absondert.

Was ist eine Hyperhidrose genau?

Unter dem Begriff Hyperhidrose versteht man übermäßiges Schwitzen. Das kann fokal und generalisiert sein. Bei einer Fokalen Hyperhidrosis sind nur kleinere Bereiche des Körpers betroffen. Beispiele wären feuchte Hände, Schweißfüße und nasse Achseln.

Patienten mit einer Generalisierten Hyperhidrosis schwitzen quasi am ganzen Körper bzw. an größeren Flächen. Die Fokale Hyperhidrosis ist jedoch wesentlich häufiger und lässt sich auch leichter behandeln.

Welche Ursachen hat eine Hyperhidrose?

Eine primäre Hyperhidrosis ist genetisch bedingt, genaue Ursachen sind jedoch bisher nicht bekannt. Die sekundäre Hyperhidrosis hat dementgegen verschiedene Ursachen.

Oftmals sind es hormonelle Veränderungen durch die Wechseljahre oder eine Schilddrüsenüberfunktion, welche übermäßiges Schwitzen verursachen. Starkes Übergewicht kann jedoch auch zu vermehrter Schweißbildung führen.

Wie kann ich eine Hyperhidrose behandeln?

Diese drei Methoden haben sich zur Behandlung einer Hyperhidrosis als sehr Erfolg versprechend erwiesen:

  • die Botoxinjektion
  • das Absaugen der Schweißdrüsen
  • die Thermotherapie mit miraDry

Botox hilft nicht nur bei Falten, sondern auch bei krankhaftem Schwitzen. Das Nervengift wird durch mehrmaliges Einspritzen unter die Haut gebracht. Dort verhindert das Mittel, dass die Drüsen Schweiß produzieren. Für eine gewisse Zeit müssen Sie sich also nicht mit Schweißflecken herumplagen – leider nur für eine gewisse Zeit. Die Wirkung lässt nach ein paar Monaten nach und dann ist eine erneute Behandlung notwendig. Das Absaugen ist permanent. Doch leider auch sehr aufwendig und mit einer längeren Heilungsphase verbunden. Am schonendsten und am effektivsten ist die Thermotherapie mit dem miraDry-Verfahren.

Was ist miraDry und wie sieht die Behandlung aus?

Mit miraDry kriegen Sie Ihre Hyperhidrose in den Griff und dafür müssen Sie noch nicht einmal unters Messer. Die Behandlung geschieht außerdem ambulant und dauert nur ca. eine Stunde. Sie können sofort wieder nach Hause und müssen nicht mehr an Schweißflecken denken. Dank einer lokalen Betäubung ist die Behandlung auch nahezu schmerzfrei.

Das Gerät saugt Ihre Haut an und kühlt dabei die oberste Hautschicht. Anschließend erhitzt es die tiefer liegenden Schweißdrüsen. Dabei kommt Mikrowellentechnologie zum Einsatz. Schweißdrüsen sowie Haarfollikel werden zerstört und wachsen auch nicht mehr nach. Das heißt: peinliche Schweißflecken und nervige Haare ade!

Wo kann man sich mit einer miraDry Behandlung helfen lassen?

Sie sollten Ihre Hyperhidrosis nur von einem erfahrenen Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie behandeln lassen. Nur Ihr Facharzt kann Sie ausführlich beraten und verfügt über das Wissen, das für eine solche Therapie notwendig ist. 

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PD Dr. Med. Maximillian Eder

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Geprüft durch Dr. Maximilian Eder

Dr. Maximilian Eder ist seit vielen Jahren Spezialist der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie.
Besonders die Brustvergrößerung München wie auch die Schamlippenverkleinerung und die Penisvergrößerung zählen zu Spezialgebieten von Dr Maximilian Eder.
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