Kann ich nach einer Brustvergrößerung mit Implantat noch mein Baby stillen?

Viele Frauen fühlen sich unwohl in ihrem Körper und sind mit ihrem Dekolleté unzufrieden. Eine Brustvergrößerung mit Implantat kann den Patientinnen helfen, sich wieder schön und selbstbewusst zu fühlen. Aber was wenn die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist? Ist dies der Fall muss einiges beachtet werden. Die gute Nachricht: Man kann nach einer Brust OP weiterhin stillen.

Stillen nach einer Brustvergrößerung – möglich oder nicht?

Lässt Sie der Gedanke an eine Brustvergrößerung München nicht los? In Magazinen, auf Werbeplakaten und im Fernsehen –  überall wo man hinsieht, prall gefüllte Dekolletés und große Busen. Andauernd wird man daran erinnert, dass ein großer Busen in unserer Gesellschaft für mehr Weiblichkeit steht. Da ist es natürlich verständlich, dass sich Frauen mit einer kleineren Brust oft nach einer Brustvergrößerung sehnen.

Doch da gibt es diese eine Sache, die Sie davon abhält, zu sagen: „Ja, ich will eine Brust OP!“. Ihr Kinderwunsch ist nämlich größer. Sie möchten Ihr Kind stillen, wenn es so weit ist. Deswegen lassen Sie uns vorab eines klären: Nach einer Brust OP können Sie weiterhin stillen!

Operationen dieser Art werden seit Jahrzehnten durchgeführt. Die Brustoperation ist eine der häufigsten Eingriffe der Schönheitschirurgie München und bis heute gibt es keine Hinweise darauf, dass Implantate schädlich beim Stillen sind. Eine Studie aus der Fachzeitschrift Plastic and Reconstructive Surgery aus dem Jahr 2016 kommt zum Beispiel zu dem Schluss, dass der Großteil der operierten Frauen immer noch in der Lage ist, zu stillen.

Woher kommt die Furcht und was passiert eigentlich genau bei einer Brust OP?

Die Angst ist, dass durch eine Brust op die Verbindungen der Milchdrüsen zur Brustwarze getrennt werden. Ist dies begründet? Kurz gesagt: nein! Denn für gewöhnlich – und das heißt, sofern die Operation gewissenhaft und sorgfältig ausgeführt wird – gibt es keinen Grund zur Sorge. Das gilt übrigens für die beiden üblichen Formen der Brustvergrößerung:

  • die subglanduläre Implantation und
  • die submuskuläre Implantation.

Bei der ersten Methode wird das Implantat direkt unter dem Brustgewebe platziert. Es sitzt somit auf dem Brustmuskel. Das andere Verfahren erfordert, dass die Implantate teilweise unter den Muskel gelegt werden. Es ist darüber hinaus auch möglich, das Silikon gänzlich unter dem Muskel einzubringen. Welche Methode für Sie infrage kommt, muss individuell geklärt werden. Entscheidend sind in diesem Fall die Ausgangsgröße der Brust sowie das gewünschte Volumen.

Beachten Sie jedoch Folgendes: Auch wenn die Milchdrüsen nach beiden Operationsmethoden noch intakt sind, kann es dennoch zu leichten Komplikationen kommen. Das gilt insbesondere für die subglanduläre Implantation und den Fall, dass sehr große Implantate eingesetzt werden. Diese können nämlich Druck auf die Drüsen ausüben.

Ein weiterer viel diskutierter Faktor ist der Ort des Einschnitts. Drei Körperstellen werden bevorzugt verwendet, um die Silikonkissen einzusetzen. Dies sind

  • die Unterbrustfalte
  • der Rand des Warzenhofes und
  • die Achselhöhle.

Entgegengesetzt zur populären Meinung gibt es auch hier keine wesentlichen Unterschiede. Studien konnten nicht nachweisen, dass der Eingriff über den Rand des Warzenhofes ein größeres Risiko birgt.

Mögliche Komplikationen durch das Implantat und wie sie verhindert werden

Eine Brustvergrößerung ist ein chirurgischer Eingriff. Aus diesem Grund besteht immer ein Restrisiko. Dieses lässt sich aber dank moderner Methoden, viel Erfahrung und der Verwendung von hochwertigen Materialien auf ein Minimum reduzieren.

Wie schon zuvor erwähnt die Brust OP ist ein Routineeingriff im Bereich der Schönheitschirurgie. Ein bekanntes Problem, welches nach einer Brustvergrößerung dennoch auftreten kann, ist die sogenannte Kapselfibrose. (Kapselfibrose? Dieser Artikel hilft Ihnen weiter!) Hierbei handelt es sich um eine natürliche Reaktion des Körpers. Dieser bildet Narbengewebe um das Implantat herum. Dadurch entstehen eventuell Verhärtungen an der Brust. Auch Verformungen sind möglich.

Wenn geprüfte Silikonkissen zum Einsatz kommen, ist die Gefahr einer Kapselfibrose wesentlich kleiner. Die Keller-Funnel-Methode macht die Operation ebenfalls risikoärmer. Die Kissen werden nämlich in die Brust gedrückt, ohne dass sie vom Arzt angefasst werden. Dies geschieht mithilfe eines Beutels, der an den Einschnitt gelegt wird. Dadurch ist eine Übertragung von Bakterien so gut wie ausgeschlossen.

Auch in unserer Praxis für ästethische und plastische Chirurgie München und Aschaffenburg verwenden wir ausschließlich dieses Verfahren. Zudem operieren wir auf höchsten Hygienestandards.

Die Formfrage: Wie sieht es nach der Stillzeit aus?

Wie Sie sehen: Das Stillen selbst ist schon mal kein Problem. Dem Kinderwunsch steht also nichts im Weg – oder vielleicht doch? In einem Punkt besteht möglicherweise noch Unsicherheit und das ist die Zeit nach dem Stillen. Wie Sie wahrscheinlich wissen, gewinnt die Brust erheblich an Volumen in den neun Monaten, in denen das Kind heranwächst. Der Körper bereitet sich auf die Stillzeit vor und bildet die Brustdrüsen aus. Später entwickelt sich die Brust wieder zurück. Die Drüsen weichen dem Fettgewebe und viele Frauen befürchten, dass die eigene Brust danach schlaff und unansehnlich wird.

Dank einerBrust Op bzw. Brustvergrößerung mit Implantat München merken Sie davon nur wenig. Sie können sich also Ihren Kinderwunsch erfüllen und trotzdem eine schöne und wohlgeformte Brust bekommen.

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    PD Dr. Med. Maximillian Eder

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    Geprüft durch Dr. Maximilian Eder

    Dr. Maximilian Eder ist seit vielen Jahren Spezialist der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie.
    Besonders die Brustvergrößerung München wie auch die Schamlippenverkleinerung und die Penisvergrößerung zählen zu Spezialgebieten von Dr Maximilian Eder.
    Die Informationen auf dieser Seite wurden von Dr. Eder geprüft und beruhen auf den höchsten medizinischen Standards der Plastischen Chirurgie. Nähere Informationen und wissenschaftliche Publikationen finden Sie unter „Über Dr. Eder“.