Kapselfibrose? - Dr. med. Maximilian Eder berät Sie in München und Aschaffenburg

Eigentlich ist die Brustvergrößerung die einfachste und unkomplizierteste Methode, um Frauen zu Ihrem Wunschbusen zu verhelfen. Aber wie bei jeder Operationen kann es in einzelnen Fällen auch zu Risiken und Komplikationen kommen. Eine der häufigsten Nebenwirkungen, die bei einer Operation zur Brustvergrößerung mit Implantaten auftreten kann, ist die Kapselfibrose.

Dabei handelt es sich um eine Immunreaktion des Körpers. Wird ein Implantat zur Brustvergrößerung in die Brust eingesetzt, bildet der Körper eine Kapsel aus Bindegewebe um die Brustimplantate. Die Reaktion kann mitunter sehr unterschiedlich ausfallen. In den meisten Fällen ist die Kapsel sehr dünn und wird von der Patientin nicht bemerkt.

In einigen wenigen Fälle bildet sich aber eine harte und dicke Hülle, die sich zusammenzieht und auch zu Schmerzen und Veränderungen der Brustform führen kann.

Wodurch entsteht eine Kapselfibrose?

Die Entstehung einer Kapselfibrose kann unter anderem durch bakterielle Besiedelung der eingebrachten Implantate hervorgerufen werden. Die genaue Ursache ist aber ungeklärt. Es wird vermutet, dass die Oberflächenstruktur der Implantate und die Positionierung vor oder hinter dem Brustmuskel eine Rolle bei der Bildung einer Kapselfibrose spielen.

Außerdem begünstigen stärkere Blutungen und größere Blutergüsse, bakterielle Besiedelung der Implantate, der operative Zugangsweg über den Brustwarzenhof und auch feine Fremdkörper beispielsweise durch Materialabrieb die Entstehung der Kapselfibrose.

Bei den älteren Implantaten war das Risiko einer Kapselfibrose deutlich höher als bei den Implantaten der neueren Generation. Gründe dafür waren sowohl die Qualität der Implantate als auch auf die angewandten OP-Techniken. Bei den neuen Implantaten und der Anwendung von modernen Operationstechniken erleiden nur mehr circa 5 bis 10 Prozent der Patientinnen eine Kapselfibrose. 

Die Kapselfibrose wirkt sich aber nicht auf die Gesundheit der Patientin aus, sondern führt lediglich zu Schmerzen und möglicherweise einer Veränderung der Brustform.

 

Es gibt verschiedene Grade einer Kapselfibrose:

  • Grad I: Ein leichte Verhärtung ist spürbar, was aber nach jeder Brustvergrößerung normal ist. Die Patientin ist schmerzfrei und es treten keine sicht- oder tastbaren Anzeichen einer Kapselfibrose auf.
  • Grad II: Eine minimale Kapselfibrose ist bereits vorhanden. Die Patientin verspürt ein Spannungsgefühl und leichte Schmerzen. Leichte Veränderungen in Form einer Verhärtung sind tastbar. Eine Behandlung der Kapselfibrose ist bei diesem Grad noch nicht zwingend erforderlich.
  • Grad III: Es liegt bereits eine starke Kapselfibrose mit beginnender Deformation der Brust vor. Die Brust ist stark verhärtet, was auch von außen sichtbar ist. Das Implantat beginnt sich zusammenzuziehen. Es ist möglich, dass die Patientin bereits starke Schmerzen verspürt, was aber nicht immer der Fall ist. Ein chirurgischer Eingriff ist nötig, wenn die Brust bereits schmerzhaft verhärtet und verformt ist. 
  • Grad IV: Die Patientin leidet an einer ausgeprägten Kapselfibrose. Die Verhärtung der Brust ist mit andauernden Schmerzen verbunden und die Deformation der Brust deutlich erkennbar. Schmerzen werden bereits bei leichtem Berühren der Brust wahrgenommen und die Kapsel ist extrem verhärtet und zusammengezogen. Ein operativer Eingriff ist zwingend erforderlich.

Sie sind sich nicht sicher, ob bei Ihnen bereits eine Kapselfibrose vorliegt? Vereinbaren Sie einfach einen Termin in meiner Praxis in München oder Aschaffenburg und ich, Dr. med. Maximilian Eder, werde Sie gerne in einem persönlichen Gespräch beraten.

 

Müssen die Implantate bei Entstehung einer Kapselfibrose ausgetauscht werden?

Nicht immer ist bei einer Kapselfibrose ein operativer Eingriff nötig. Bei einer beginnenden Kapselfibrose muss nicht sofort operiert werden. Dank moderner Behandlungsmethoden kann eine Kapselfibrose meist schmerzfrei therapiert werden. Grundsätzlich gilt aber: Je früher desto besser. 

Mit der Behandlung einer Kapselfibrose sollte also so schnell wie möglich begonnen werden, um eine Verbesserung zu erzielen. Können nicht-operative Methoden keine Besserung erzielen, ist ein Entfernen oder Austausch der Implantate meist unumgänglich. 

Besonders bei einer schmerzhaften Kapselfibrose, die mit einer Verformung der Brust einhergeht, ist eine operative Korrektur zu empfehlen. Meist machen die beiden letzten Stadien der Kapselfibrose, Grad III und IV, eine Operation notwendig. In diesen Fällen lassen sich die Verhärtungen in der Regel nicht mehr mit minimal-invasiven Methoden beseitigen. Dann kann nur der Wechsel der Implantate helfen.

Mehr zum Implantatwechsel erfahren Sie hier: Operativer Wechsel von Brustimplantaten in München und Aschaffenburg

Natürlich berate ich Sie auch in einem persönlichen Informationsgespräch, ob bei Ihnen ein Implantatwechsel nötig ist und welchen Kosten ein Implantatwechsel verbunden ist. Kontieren Sie mich einfach - ich, Dr. med. Maximilian Eder, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie stehe Ihnen bei allen Fragen gerne zur Seite!

 

Wie kann man der Entstehung einer Kapselfibrose vorbeugen?

Um bei der Brustvergrößerung mit Implantat sichere und optimale Ergebnisse zu erzielen, verwende ich in meiner Praxis in München und Aschaffenburg ausschließlich qualitativ hochwertige Brustimplantate mit spezieller Nano-Oberflächenstruktur. Diese senken schon allein durch ihre spezielle Oberflächenstruktur das Risiko einer Kapselfibrose erheblich.

Umfangreiche wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass das Implantat während des Eingriffes konsequent vor Verunreinigungen und Kontamination mit Bakterien geschützt werden muss, um die Kapselfibroserate signifikant zu senken. Deshalb setze ich die Implantate mithilfe modernster OP-Techniken wie der „No Touch Technik“ ein, um das Risiko einer Kapselfibrose deutlich zu reduzieren. Bei dieser Oprationstechnik werden die Implantate steril und keimfrei eingebracht. Der Chirurg berührt die Implantate vor dem Einsetzen nicht.

Die Brustimplantate werden dann mithilfe eines weichen, sterilen und nur einmal nutzbaren Spritzbeutel, dem sogenannten “Keller-Funnel”, direkt in die Brust eingesetzt.

Die Keller-Funnel Methode reduziert erwiesenermaßen mögliche Risiken, wie die einer Kapselfibrose oder Infektion.

Das Implantat wird außerdem vor dem Einbringen in der “Keller-Funnel” und der Positionierung in der Brust mit einer speziellen Antibiotikalösung desinfiziert. So wird das Kapselfibroserisiko erheblich minimiert, indem die Bildung eines Bakterienfilms auf dem Implantat weitestgehend verhindert wird. 

Außerdem klebe ich die Brustwarzen und Brustwarzenhöfe während der OP mit sterilen, durchsichtigen Pflastern ab, um eine Kontamination mit Bakterien aus den Milchgängen der Brust zu verhindern.

Möchten Sie mehr zu diesen Operationstechniken erfahren? Lesen Sie hier: Brustvergrößerung mit Implantat in München und Aschaffenburg

 

Wie wird eine Kapselfibrose behandelt?

In den ersten beiden Phasen - also bei einer leichten Kapselfibrose - können schon nicht operative Methoden wie eine medikamentöse Therapie helfen. Ist die Kapselfibrose aber bereits stark ausgeprägt, kann eine Implantatwechsel nötig sein. Bei der OP werden das Implantat und die verhärtete Kapsel über  die vorhandene OP-Narbe entnommen. In der Folge werden neue Implantate eingesetzt.

Um das Risiko einer erneuten Kapselfibrose zu minimieren, kann das Implantat hinter den Brustmuskel gesetzt werden. Außerdem wird das Kapselfibroserisiko in meiner Praxis in München und Aschaffenburg durch die Anwendung modernster Operationstechniken deutlich reduziert. 

Haben Sie noch Fragen zum Thema Implantatwechsel bei Kapselfibrose? Kontaktieren Sie mich - Dr. med. Maximilian Eder - und wir besprechen Ihre Optionen in einem vertraulichen Gespräch!

 

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