Hängebusen - 7 Tipps für eine straffe Brust

7 Tipps gegen Hängebusen

Viele Frauen leiden unter einem schlaffen, hängenden Busen. Dies kann viele Ursachen haben, beispielsweise eine Schwangerschaft oder ein starker Gewichtsverlust. Bevor jedoch ein Bruststraffung beim plastischen Chirurgen erfolgen muss, können Sie einem schlaffen Busen mit diesen 7 Tipps entgegen wirken.

Erfahren Sie mehr zum Thema Bruststraffung!

Was ist ein Hängebusen?

Von einem Hängebusen spricht man, wenn die Brüste an Spannkraft verlieren und das Bindegewebe geschwächt ist. Erkennbar ist dies auch daran, dass die Brustwarzen nach unten geneigt sind. Dabei spielt die Größe keine Rolle, denn auch ein kleiner Busen kann hängen.

Ein Hängebusen wird auf einer Skala gemessen. Diese reicht von 0 (keine Hängebrust) bis 3 (starke Hängebrust). Diese Einteilung nimmt der plastische Chirurg anhand des Abstandes zwischen der Brustwarze und der Unterbrustfalte vor. Stufe 1 wird erst bei einem Abstand von weniger als 2cm erreicht.

Welche Ursachen haben hängende Brüste?

Die Ursachen von hängenden Brüsten sind vielseitig. Allgemein kann man sagen, dass es sich um eine Schwächung des Bindegewebes handelt, wodurch die Brüste an Form und Halt verlieren. Neben genetischen Veranlagungen sind im Folgenden die häufigsten Gründe aufgelistet:

Alter

Die häufigste Ursache, die bei jeder Frau irgendwann auftritt, ist der Alterungsprozess. Das Kollagen, welches die Fasern im Bindegewebe strafft, wird am ganzen Körper langsam abgebaut, weshalb man im Alter auch Falten bekommt.

An den Brüsten macht sich das fehlende Kollagen dann durch die verlorene Spannkraft bemerkbar. Besonders während der Wechseljahre ändert sich die Form des Busens, da hier auch die Anzahl der Kanäle und Drüsen in der Brust vermindert wird. Durch den Verlust der Funktion als Milchdrüse verliert die Brust an Volumen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn während der Schwangerschaft die Milch in die Drüsen einschießt, wird das Volumen vergrößert. Damit wächst jedoch nicht gleichzeitig das Fettgewebe, was dazu führt, dass nach dem Abstillen die gedehnte Haut zurückbleibt, weil die Milch den Busen nicht mehr ausfüllt.

Durch mehrere Schwangerschaften kann dieser Effekt verstärkt auftreten. Durch das Stillen alleine kommt es jedoch nicht zu einer Hängebrust.

Mehr zum Thema Schwangerschaft und hängende Brust erfahren Sie in unserem Beitrag: "Schlaffe Brüste nach der Schwangerschaft"

Gewichtsverlust

Hängende Brüste können auch durch eine Gewichtsabnahme bedingt sein. Wie bei der Schwangerschaft, geht das Füllmaterial des Busens verloren und die überschüssige Haut bleibt zurück. Wenn sie durch viele Diäten mit einem Jojo-Effekt zu kämpfen haben, wirkt sich das ebenfalls auf die Brüste aus.

Schwerkraft

Eine große Oberweite mit großem Körbchen hat natürlich auch mehr Volumen und Gewicht, weshalb Frauen mit großen Brüsten schon von Natur aus gefährdet sind für einen Hängebusen. Deshalb sollte man auf die Wahl des richtigen BHs achten.

Übergewicht

Übergewichtige Frauen haben durch den hohen Körperfettanteil einen größeren Busen, welcher eher zu einer hängenden Form neigt.

Rauchen

Die krebsfördernden Stoffe (auch Karzinogene genannt), welche im Tabak enthalten sind,werden über die Haut aufgenommen und bewirken einen Abbau der Elastizität des Bindegewebes. Ihre Brüste werden nicht mehr gestützt und die daraus folgt, dass die Brüste hängen.

Was kann man gegen Hängebrüste tun? - 7 Tipps

Wenn sie Hängebrüste vorbeugen wollen oder diese wieder etwas straffen möchten, müssen Sie sich nicht sofort einer Operation unterziehen. Wir haben 7 Tipps, wie Sie ihre Brüste straffen können:

Der richtige BH

Häufig kaufen Frauen einen BH, den sie schön oder bequem finden, der aber nicht zu Ihnen und der Form Ihres Busens passt. Das Tragen eines falschen BHs kann die Entstehung von Hängebrüsten sogar noch fördern.

Lassen Sie sich von kompetentem Fachpersonal beraten und wählen sie den richtigen Umfang und die passende Körbchengröße. Übrigens: Ohne BH werden die Brustmuskeln gestärkt, da dieser als Stütze wegfällt, also gehen Sie ruhig mal ohne aus dem Haus!

Die Haut vor der Sonne schützen

Wenn die Haut altert, altert auch ihr Busen. Deshalb sollten sie auf einen angemessenen Lichtschutzfaktor achten und die direkte Sonneneinstrahlung durch Tragen eines Oberteiles vermeiden.

Genug trinken

Die Einnahme von Flüssigkeit ist nicht nur für unsere Organe von großer Bedeutung, sondern auch für unsere Haut und unser Gewebe. Daher ist es nötig, genüg Wasser zu trinken, damit das Gewebe Ihres Busens stets versorgt ist.

Starke Gewichtsschankungen vermeiden

Wie bereits erwähnt, führen starke Gewichtsschwankungen zur Dehnung der Haut. Durch das ständige Zu- und Abnehmen versucht sich auch Ihre Brust anzupassen und wird einem großen Stress ausgesetzt. Das Bindegewebe wird überstrapaziert und beginnt zu hängen.

Brustmuskulatur trainieren

Sport und Bewegung bedeuten erst einmal Stress für unser Bindegewebe. Deshalb sollten Sie unbedingt darauf achten, bei sportlicher Aktivität, einen passenden Sport BH zu tragen, der Ihren Busen vor starken Erschütterungen schützt.

Unter dem Fettgewebe der Brüste liegen aber auch Muskeln, die durch gezieltes Training gefestigt werden können und die Brüste in einer aufrechten Position halten. Im Yoga finden sich beispielsweise sehr viele Übungen, die den Brustkorb und die Brust stärken.

Aber auch Im Fitnessstudio oder zuhause gibt es viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Eine sehr einfache Übung, die Sie jederzeit und überall ausführen können, ist die "Brustpresse". Legen sie dazu die Handflächen vor ihrer Brust mit angewinkelten Armen aufeinander und pressen Sie etwa 10 Sekunden.